Apple freut sich über weitere Online-Musikerfolge [Update]
Apple zählt im gleichen Zeitraum mehr Verkäufe im Online-Musikshop als Napster; man habe über 80 Prozent Marktanteil bei den legal gekauften Musik-Downloads.
Es scheint, als könnten die Apple-Manager vor Stolz über ihren Online-Musikshop kaum laufen: Sehen sie sich doch veranlasst, den Verkauf von 1,5 Millionen Songs über den iTunes Music Store hinauszuposaunen. Das Besondere dabei, laut Apple: Diese Verkaufszahlen gälten für den Zeitraum, seit der Konkurrent von Roxio, die als kostenpflichtiger Dienst wiederbelebte Tauschbörse Napster, gestartet ist. Napster dagegen habe seit dem Neubeginn gerade einmal 300.000 Songs verkauft. Insgesamt seien mittlerweile seit dem Start des iTunes Music Store 17 Millionen Songs verkauft worden. Laut den Marktforschern von Nielsen habe Apple damit über 80 Prozent Marktanteil bei den legal gekauften Musik-Downloads.
Apples Chef Steve Jobs, der begeistert vorrechnete, man habe fünf Mal so viel Songs verkauft wie Napster, darf wohl mit einer weiteren Erfolgsbilanz des hauseigenen Musikshops rechnen: Nach dem Deal mit Pepsi scheint auch ein Geschäft mit McDonalds ins Haus zu stehen. Der Hersteller der schwarzen Brause will 100 Millionen Songs über iTunes-Downloads unters Volk bringen, der Burger-Brater nach US-Berichten dagegen sogar eine Milliarde. Gute Geschäfte für Apple, denn für die Werbeaktionen zahlen Pepsi ebenso wie McDonalds angeblich den normalen Preis von 99 Cent pro Song-Download. Allerdings erklärte McDonalds mittlerweile, momentan gebe es nichts anzukündigen und daher seien die Berichte bislang "reine Spekulation". Man werde aber auch in Zukunft Initiativen bei Musik, Sport, Mode und Unterhaltung starten -- und zwar im Rahmen der jüngst gestarteten Marketing-Kampagne unter dem Motto "Ich liebe es!".
Sollte der Deal mit McDonalds nicht zu Stande kommen, so können die Apple-Manager aber immerhin das Geschäft mit Pepsi sicher auf der Habenseite verbuchen. Und durch den Start der Windows-Version des iTunes Music Store und die Ausdehnung des Song-Angebots auf 400.000 Titel dürfen die Apple-Manager auf weitere Erfolge hoffen. (jk)