Wir treffen den potenziellen Käufer verstärkt im Internet

OKI konzentriert sich in Sachen Marketing und Werbung weniger auf die Printmedien als vielmehr auf das Internet, Denn dort können wir potenzielle Käufer gezielt und direkt ansprechen - und das funktioniert, wie unsere Verkaufszahlen belegen.

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Von
  • Knut Haake

Knut Haake, Director Marketing, OKI

(Bild: Oki)

Lieber Damian Sicking,

es freut mich sehr, dass ich nach unserer langen Bekanntschaft wieder mal einen netten Hinweis von Ihnen erhalte.

Ihre Beobachtung ist richtig. OKI inseriert nicht im Stern. Warum die Mitbewerber dort vertreten sind, vermag ich nicht zu sagen, aber warum OKI dort nicht zu finden ist, muss kein Geheimnis bleiben. Dieses teile ich gerne, solange es unter uns bleibt.

Da gibt es dieses mittlerweile gar nicht mehr so neuartige Medium, Internet genannt. Es verbindet Menschen mit Menschen, Menschen mit Informationen und auch Menschen mit Produkten. Um zu letzterem zu gelangen, nutzen Menschen – genau – das Internet; vor allem für die Produktrecherche. Davon haben wir gehört und dachten uns: Schaun mer mal. Und man höre und staune. Seitdem unsere Werbeausgaben überwiegend zu www.erbeausgab.en geworden sind, und wir den potenziellen Käufer verstärkt im Internet treffen, besuchen uns mehr Kunden – auf unserer eigenen Webseite und auf denen unserer Partner, denen wir online massiv unter die Arme greifen.

Und es kommt noch besser, wir verkaufen die beworbenen Produkte auch besser. Eine tolle Erfahrung für einen Marketier. Und dann ist da noch die von Ihnen angesprochene Kundenansprache und Entscheidungsgrundlage. Ich glaube, dass ich als Werber zunächst in der gewaltigen Informationsflut auffallen sollte, um die so gewonnenen Interessenten von den vielen Vorzügen der OKI-Produkte zu überzeugen.Um das zu unterstützen, haben wir etwas meiner Meinung nach Neues für die IT Branche ausprobiert und einen eigenen OKI Comic-Charakter entwickelt – den Sprinter.

Er sieht dynamisch aus, kommt daher in einem eng anliegenden, körperbetonten Kostüm mit Helm und verspricht Dynamik und Innovation, gepaart mit einem Schuss Witz. Dabei informiert er in kurzen (!) Stichworten über den einzigartigen Service, den guten Preis und einen (!) wesentlichen Nutzen. Und das macht er bisher so gut, dass selbst unser japanisches Management den Weg von Manga zum Sprinter vollzieht. Deshalb meine Replik: Um Interesse zu wecken muss es also nicht nur "ich habe den Größten" sein. Dass dies hilft, vor allem in Deutschland, steht außer Frage. Wir kommunizieren ja auch deutlich, dass unser Kunde "das Größte" erwarten darf in Bezug auf Service, Qualität und TCO.

Wir kommunizieren es nur etwas später, quasi im zweiten Schritt. Warum? Die heutige Zeit beeilt sich leider so sehr, dass die Bits und Bytes, die Sie sich als IT-Pressemann in der Werbung wünschen, den Großteil unserer potenziellen Käufer beim ersten Markenkontakt im Netz bestenfalls langweilen, im schlimmsten Falle aber verwirren würden. Es bleibt wenig Zeit, viel weniger als ihr Leser mit der Lektüre ihres Blogs verbringt und weniger als Sie beim Lesen von Pressemitteilungen. Apropos Zeit: Muss jetzt los, das nächste Meeting mit der Werbeagentur steht an. Sollten Sie übrigens mal Zeit und Lust haben, dabei zu sein, meine Tür steht Ihnen immer offen!

Weihnachtliche Grüße aus Düsseldorf verbunden mit den besten Wünschen für 2010 sendet Ihnen

Knut Haake
Director Marketing
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