Toshiba will mehr Flash-Speicher produzieren
Der japanische Konzern investiert in die Speicher-Produktion, da besonders die Nachfrage nach Flash-Speicher weit höher als erwartet ausgefallen sei.
Eine gute Investition erhofft sich Toshiba davon, mehr Geld in die Halbleiter-Produktion zu stecken: Die DRAM-Preise sinken zwar derzeit, dafür ist Flash-Speicher, der besonders für Handys, Digitalkameras und ähnliche Geräte benötigt wird, momentan knapp -- und das bedeutet zumindest stabile, wenn nicht gar leicht steigende Preise. So soll die zusätzliche Investition von 12 Milliarden Yen (92,5 Millionen Euro), die Toshiba in die eigene Chip-Produktion stecken will, vor allem den Ausstoß an Flash- und anderen Speicher-Modulen erhöhen.
Mit der zusätzlichen Investition erhöht Toshiba seine Kapitalausgaben für die Halbleiterproduktion in diesem Jahr von 118 Milliarden (909 Millionen Euro) auf 130 Milliarden Yen (1 Milliarde Euro), erklärte der Konzern am heutigen Dienstag. Nach eigenen Angaben konzentriert sich die Speicher-Produktion von Toshiba auf Produkte aus dem oberen Preissegment, vor allem Flash-Speicher, SRAM für Multichip-Anwendungen und Rambus-DRAM. Die Entscheidung für zusätzliche Investitionen gehe auf eine Nachfrage nach Speichern zurück, die höher als erwartet ausgefallen sei, erklärte Shigeo Koguchi, Präsident der Toshiba Semiconductor Company. Toshiba ist nach Samsung der zweitgrößte Hersteller von Flash-Speichern. (jk)