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WLAN-Verbindung beamt Videos aufs Fernsehgerät

Intels "Wireless Display"-Technik ersetzt HDMI-Kabelverbindungen zwischen Notebook und TV, funktioniert aber nur mit den neuesten Core-i3/i5/i7-Laptops unter Windows.

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Netgear Push2TV PTV1000

(Bild: Netgear)

Die neuen WLAN-Adapter Centrino Advanced-N 6200 und Ultimate-N 6300, die Intel zusammen mit den Mobilprozessoren der Baureihen Core i7-600M, Core i5-500M, Core i5-400M und Core i3-300M eingeführt hat, können auch HD-Videos drahtlos an Fernsehgeräte senden. Dazu sind allerdings spezielle Empfänger mit HDMI- oder analogen TV-Ausgängen nötig, etwa der Netgear Push2TV PTV1000.

Intel nennt die WLAN-Übertragunstechnik, die Teil der My WiFi Technology ist, Wireless Display. Sie funktioniert nur unter der 64-Bit-Version von Windows 7 ab Home Premium und setzt auch voraus, dass als Grafikprozessor Intels "HD Graphic" zum Einsatz kommt, der in den eingangs erwähnten Prozessoren integriert ist. Anscheinend wurde die Wireless-Display-Funktion weitgehend in Software realisiert und setzt passende WLAN- und Grafiktreiber voraus. Genaue Spezifikationen zur maximalen Bildauflösungen fehlen noch, offenbar werden aber auch Tonsignale übertragen.

Toshiba will My WiFi Technology mit Wireless Display etwa im neuen Notebook Satellite E205 einsetzen, das mit dem Prozessor Core i5-430M – also eine sogenannten "Off-Roadmap"-CPU für OEM-Kunden – in den USA 999 US-Dollar kosten soll. Toshiba verspricht als maximale "drahtlose" HD-Auflösung 720p.

Die US-Handelskette Best Buy will nicht nur den Toshiba Satellite E205 mit Wireless-Display-Funktion verkaufen, sondern auch zwei weitere Notebooks von Dell und Sony, die das "Blue Label 2.0" tragen. (ciw)