Samsung will Speicherpreise nach oben schrauben
DDR-RAM-Chips mit 128 MBit für Notebook-Grafik sollen über 10 Prozent im Preis klettern.
Um über 10 Prozent will Samsung die Preise für DDR-RAM-Chips mit 128 MBit für Notebook-Grafik Anfang 2004 erhöhen, berichtet der taiwanische Branchendienst Digitimes. Steigende Notebook-Verkaufszahlen hätten zu gewissen Lieferengpässen geführt, die noch im ersten Quartal 2004 anhalten sollen. Außerdem hätten viele Hersteller die Produktionskapazitäten bei DDR-RAM zurückgefahren, um dafür die stark steigende Nachfrage nach Flash-Speichern befriedigen zu können -- bei den etwa in Digitalkameras, Handys und modernen Wechselspeichern eingesetzten Chips gibt es seit einiger Zeit Engpässe. Toshiba hatte beispielsweise bereits angekündigt, mehr in die Flash-Produktion investieren zu wollen.
Samsung, größter Speicher- und Flash-Hersteller der Welt und nach Intel zweitgrößter Chiphersteller, hatte den monatlichen Ausstoß an 128- und 256-MBit-DDR-RAM (der Konzern produziert Chips mit 8 MBit × 16 und 4 MBit × 32 sowie 16 MBit × 16) bereits reduziert. Sinkende Speicherpreise hatten Spuren in der Bilanz hinterlassen. Die Nachfrage besonders nach Chips mit 4MBit × 32 sei in letzter Zeit aber stark gestiegen, heißt es bei Digitimes. (jk)