Transmeta verkleinert Crusoe-Prozessoren

Die Crusoe-Prozessoren als TM5700 (mit 256 KByte L2-Cache) und TM5900 (mit 512 KByte L2-Cache) sind nur noch etwa halb so groĂź sind wie die bisherigen BGA-AusfĂĽhrungen -- wichtig fĂĽr den Subnotebook-Markt.

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Von
  • Andreas Stiller

Knapp zwei Wochen nachdem Transmeta wieder etwas Geld durch einen größeren Aktienverkauf in die Kassen spülen konnte, bringt das kleine amerikanische Prozessorhaus jetzt die beiden Crusoe-Prozessoren TM5500 und TM5800 im neuen, kleineren Gewande heraus. Auf dem letzten Microprocessor-Forum im Oktober 2003 musste Transmetas CTO Dave Ditzel noch die vergleichsweise großformatigen Prozessoren gegen die winzigen Nano-BGA-Prozessoren von VIA stellen. Nun aber sind die Crusoe-Prozessoren als TM5700 (mit 256 KByte L2-Cache) und TM5900 (mit 512 KByte L2-Cache) in Produktion, die mit 21 × 21 mm2 nur noch etwa halb so groß sind wie die bisherigen BGA-Ausführungen (32,5 × 25 mm2). Die Verkleinerung ist vor allem für den Subnotebook-Markt von großer Bedeutung, wo jeder Quadratmillimeter mehr Platz wichtig ist.

Transmeta wird die Crusoe-Prozessoren, die mit einem 128-bittigen VLSI-Prozessor mit bis zu 1 GHz Takt arbeiten, parallel zu den größeren und teureren Efficeon-Prozessoren anbieten. Der Efficeon mit seinem 256-bittigen VLSI-Kern wurde zwar offiziell auf dem Microprocessor-Forum gestartet, die tatsächliche Markteinführung findet aber erst jetzt zum Jahreanfang 2004 statt. Er wird in dem dem Sub-Notebook Mebius Muramasa PC-MM2-5NE von Sharp eingesetzt -- vorerst allerdings nur in Japan. (as)