Leichte Verbesserung des Geschäftsklimas bei Händlern und Dienstleistern

Die Ergebnisse des ifo-Konjunkturtests für Januar zeigen ein uneinheitliches Bild im Handel mit Computern, Soft- und Hardware sowie Unterhaltungselektronik und im Dienstleistungsbereich.

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Von
  • Frank Möcke

Die vom Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München (ifo) befragten Unternehmen aus allen Bereichen der Volkswirtschaft haben ihre Lage im Januar weniger ungünstig als im Vormonat bewertet. Sie zeigten sich zudem optimistischer hinsichtlich des zukünftigen Geschäftsverlaufs. Insbesondere im Exportgeschäft sahen die Firmen deutliches Steigerungspotential.

Computer-, Hardware- und Software-Händler äußerten sich zwar weiter überwiegend unzufrieden mit ihrer aktuellen Geschäftslage, aber nicht mehr so stark wie im Vormonat. Vereinzelt konnten sie sogar Preissteigerungen durchsetzen.

Im Bereich Unterhaltungselektronik waren die die meisten Einzelhändler weiter mit ihrer Situation zufrieden. Zum vierten Mal in Folge vergrößerte sich jedoch der Anteil der negativen Einschätzungen in Bezug auf die zukünftige Entwicklung. Nachdem die Warenlager im vergangenen Monat geräumt worden waren, berichteten die Unternehmen bereits wieder über stark gestiegene Lagerbestände.

Im Dienstleistungsbereich Datenverarbeitung wurde die aktuelle Geschäftslage im Vergleich zum Dezember spürbar günstiger beurteilt; der Indikator erreichte mit einem Plus von 18 Prozent allerdings noch nicht ganz den Vorjahreswert von 24 Prozent. Der Mitarbeiterstamm soll leicht aufgestockt werden. Allerdings klagten 35 Prozent der befragten DV-Dienstleister über Nachfragemangel, vor einem Jahr waren es 25 Prozent. Finanzierungsengpässe nannten 14 Prozent (Vorjahr: 8 Prozent). (fm)