Internetverbot gegen Pädophilen erwirkt
Die walisischen Behörden haben ein Verbot der Nutzung von Internet und Mobiltelefonen gegen den 37-jährigen Gary Geoffrey Thomas erwirkt.
Die walisischen Behörden haben ein Verbot der Nutzung von Internet und Mobiltelefonen gegen den 37-jährigen Gary Geoffrey Thomas erwirkt. Der Pädophile brachte eine 14-Jährige zum Geschlechtsverkehr mit ihm, nachdem sich beide in einem Chatroom kennen gelernt hatten. Über das Internetverbot hinaus wurde er von den Geschworenen des Mold Crown Gerichts zu 18 Monaten Haft verurteilt.
Kriminalbeamte hatten die Strafe beantragt, nachdem sie herausfanden, dass der Angeklagte mit seinem Mobiltelefon über 1000 Anrufe bei Schulmädchen getätigt hatte. In der Verhandlung wurde bekannt, dass Thomas die Schülerin zu Hause aufsuchte, als ihre Mutter bei der Arbeit war, und es dann im Zimmer des Mädchens zum Geschlechtsakt kam. Ferner begleitete das Mädchen ihn in ein Bed-and-Breakfast-Hotel, wo er sich als ihr Vater ausgab. Die Mutter rief die Polizei, nachdem sie eine intime Kurznachricht des Mannes an ihre Tochter entdeckt hatte.
Thomas, der drei Fälle illegalen Geschlechtsverkehrs zugab, darf für den Zeitraum von fünf Jahren weder das Internet noch Mobiltelefone jeglicher Art benutzen. Die Polizei plant zur Überwachung, den Schuldigen zu Hause und bei seinen Aktivitäten zu beobachten, die Durchsetzung des Verbots könnte jedoch schwierig werden. Jederzeit könne der Verurteilte ein Internetcafé besuchen und dort ohne Angaben seiner persönlichen Daten einen Internetzugang erhalten, gab John Carr, Berater für die Children's Charity NCH, im BBC Radio Wales zu bedenken. Genauso könne er ein Mobiltelefon kaufen, bar bezahlen und ohne Angabe seines Namens das Geschäft wieder verlassen. (akr)