ASML sieht bessere Zeiten kommen
Der Hersteller von Lithografie-Geräten für die Halbleiter-Chipherstellung erzielte im vergangenen Quartal einen Nettogewinn von 16 Millionen Euro.
Die niederländische ASML Holding, einer der weltweit größten Hersteller von Lithografie-Geräten für die Halbleiter-Chipherstellung, konnte nach fünf Quartalen wieder einen Gewinn erzielen. Der Nettogewinn betrug 16 Millionen Euro oder drei Cent pro Aktie gegenüber 50 Millionen Euro Miese im Vergleichsquartal des Vorjahres. Der Umsatz schwand im gleichen Zeitraum von 820 Millionen auf 526 Millionen Euro Umsatz. Im gesamten vergangenen Geschäftsjahr 2003 betrug der Umsatz der Niederländer 1,54 Milliarden gegenüber 1,96 Milliarden Euro im Jahr 2002. Der Nettoverlust reduzierte sich von 208 Millionen auf 160 Millionen Euro.
Im Juli 2003 sah sich das Unternehmen erneut zu Entlassungen gezwungen. Von den seinerzeit 5200 Mitarbeitern mussten 550 gehen. Bereits im Dezember 2002 hatte ASML den Abbau von 1450 Arbeitsplätzen angekündigt. CEO und Präsident Doug Dunn meint nun, mit 2004 sei der Aufschwung erreicht. "Aber noch ist es nur eine Morgenröte. Wir sehen durch höhere Investitionsbereitschaft bessere Zeiten für die Industrie." Das Unternehmen verzeichne Aufträge für Lithografie-Systeme im Gesamtwert von 993 Millionen Euro. Dunn meint, nach bisherigen Schätzungen könne ASML in jedem der vier Quartale 2004 profitabel arbeiten. (anw)