US-Telekom-Regulierer entscheiden über VoIP

Der Vorsitzende der US-Regulierungskommission für Telekommunikation (FCC) plant keine Restriktionen für Internet-Telefonie aufzuerlegen.

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Der Vorsitzende der US-Regulierungskommission für Telekommunikation (FCC) plant keine Restriktionen für Internet-Telefonie, erklärte er nach US-Medienberichten auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos. Dies könnte einen großen Schub für das Voice over IP (VoIP) bedeuten. Bei dem Dienst handele es sich um eine Internetapplikation und nicht um einen herkömmlichen Telefonservice, meint FCC-Chef Michael Powell.

Wie schon auf einem FCC-Forum im Dezember dargelegt wurde, geht aus dem "Stevens Report" des Senators Ted Stevens von 1998 hervor, dass VoIP im allgemeinen nicht als Telekommunikationsdienst anzusehen sei. Das Internet aber sei nach amerikanischem Bundesrecht frei von Regulierungen zu halten.

Das FCC entscheidet nächste Woche über eventuelle Regulierungen oder Gebühren. Vorher müssten die Folgen abgewogen werden, die ein massenhafter Wechsel von herkömmlichen Anbietern zu VoIP-Diensten auf Notrufdienste und Subventionsfonds für ländliche Telefonnetze mit sich bringe, hieß es. (akr)