c't 18/2023 - Der Blick ins Heft mit Passkeys, Android Auto und Apple CarPlay
Mit Passkeys können Sie Ihre alten Passwörter in Rente schicken. Mit Android Auto und Apple CarPlay übernimmt Ihr Smartphone das Infotainment im Fahrzeug.
Endlich! Nie wieder Passwörter erfinden, vergessen, zurücksetzen, neue ausdenken. Nie wieder umständliche Zwei-Faktor-Authentifizierung. Jetzt gibt es Passkeys und dieses quasi passwortfreie Login-Verfahren ist nicht nur sicher, sondern auch unkompliziert: Sobald man sich via Rechner oder Mobilgerät in ein Online-Konto einloggen möchte, werden die zugehörigen, auf dem Gerät gespeicherten Passkeys automatisch verwendet. Allerdings nicht direkt, sondern um ein kryptografisches Rätsel zu lösen und damit das Tor zum jeweiligen Dienst aufzuschließen. Klingt kompliziert, ist aber enorm praktisch, denn als Nutzer bekommt man von den komplexen Abläufen hinter den Kulissen gar nichts mit. In der aktuellen c't erfahren Sie, wo und wie der Login ohne Passwort funktioniert und wie Sie Ihren eigenen Webdienst fit machen für die neue Technik.
Damit nicht jeder, der ein Smartphone erbeutet, die Passkeys auf dem Silbertablett serviert bekommt, sind sie durch Fingerabdruck, FaceID oder eine kurze PIN abgesichert. Google, Apple und Microsoft haben die Passkey-Technik in ihre Betriebssysteme und Clouddienste integriert. Bei Adobe, Nvidia, Shopify und GitHub kann man sich bereits passwortlos einloggen und weitere große Anbieter wie PayPal und TikTok beginnen ebenfalls mit der Einführung. Wenn Sie selbst einen Webdienst oder -shop betreiben, können Sie gleich selbst aktiv werden: Dann helfen Ihnen die Tipps aus unserem Schwerpunkt, Ihre Kunden vom lästigen Passwort zu befreien.
Ein wenig blutete mein Herz natürlich schon beim Umstieg auf Passkeys, denn auf einige Passwörter und meine ausgeklügelte Systematik dahinter war ich durchaus stolz. Wie halten Sie es: Bleiben Sie bei der Eingabe langer Ziffern- und Zeichenfolgen oder wechseln Sie zu Passkey?
- Passkeys im Einsatz
- Eigene Webdienste fĂĽr Passkeys rĂĽsten
- Interview mit Andrew Shikiar von der FIDO Alliance
Meine persönlichen Highlights in dieser Ausgabe
Im Finanzmanager Bonify kann man seine Bonität bei Deutschlands größter Auskunftei checken. Verbraucherschützer warnen jedoch davor, Bankdaten an den Dienst weiterzugeben.
Wer sich keine High-End-CPU leisten möchte, aber trotzdem mit hoher Bildrate zocken will, muss nicht verzweifeln: Auch preisgünstige Prozessoren liefern für aktuelle Spiele genug Leistung, sogar wenn sie edle Grafikkarten antreiben sollen. Vier CPUs bis 160 Euro zeigen, was sie können und räumen mit einigen Vorurteilen auf.
Mit Plug-ins greift ChatGPT auf die Dienste und Daten externer Websites zu. So können Nutzer den Chatbot zu einem mächtigen Agenten ausstaffieren, der Bilder generiert, Daten analysiert, Python-Code schreibt und Büroarbeiten erledigt. OpenAI will seine Sprach-KI mithilfe der Plug-ins als Pforte zum Internet etablieren, zügig zieht es die Infrastruktur dafür hoch.
Die EU stärkt das Recht auf Reparatur, Apple und Samsung liefern Ersatzteile für Smartphones. Trotzdem kritisieren Reparaturfirmen die Politik und die Hersteller. Was ist da los?
Der Tachograf eines Mordverdächtigen verriet, wann dieser wie schnell gefahren war, aber nicht wohin. Forscher der norddeutschen Jade-Hochschule bauten eine Web-Applikation, mit der die Polizei das Opfer schnell fand.
Mit Fortran startete die Ära der höheren Programmiersprachen. Die Sprache gehört auch heute noch zu den mächtigsten Werkzeugen für numerisch intensive Rechnungen. Hier lernen Sie ganz leicht, Ihre ersten Fortran-Programme zu schreiben. Gut möglich, dass Sie sich in die Sprache vernarren.
In Windows stecken einige Funktionen, die suggerieren, dass sie einen Schutz vor Malware und ungewollten Programminstallationen bieten. Zur Warnung zeigen wir hier eine, die diesen Anspruch nicht erfĂĽllt.
Auf der kugelrunden HĂĽlle des 2,3 Milliarden US-Dollar teuren MSG Sphere in Las Vegas projizieren 57,6 Millionen Leuchtdioden beeindruckende Videoanimationen in den WĂĽstenhimmel. Innen gibt es Veranstaltungstechnik vom Feinsten.
(Bild:Â Sphere Entertainment)
Smarter fahren
Das alte Auto nochmal durch den TÜV bringen oder ein neues kaufen? E-Auto, Hybrid oder doch einen allerletzten Fossilen? Nicht nur ich dürfte zurzeit vor dieser Entscheidung stehen. Doch ganz egal, worauf es letztlich hinausläuft: Am Entertainment- und Navigationssystem soll es nicht scheitern.
Meine Kollegen haben jede Menge Tipps zusammengetragen, wie Sie Apple CarPlay und Android Auto in die unterschiedlichsten Karosserien jedweden Baujahrs einpflanzen und damit Ihr Handy zur Steuerzentrale machen.
Bei manchen geht das leichter, bei anderen braucht man Adapter, aber grundsätzlich können Sie sogar Ihren Oldtimer innerlich auf das 21. Jahrhundert trimmen. Ob die ganze Technik mit edlen Nussbaumarmaturen harmoniert, muss jeder selbst entscheiden.
Immer in c't:
- c't-Cartoon Schlagseite: selbstfahrende Autos
- Vorsicht, Kunde! Vattenfall rechnet eigenwillig
- Tipps & Tricks
- FAQ Sicheres Bezahlen auf Kleinanzeigen
- Standpunkt: Atemloses Rennen
- Story: Schreibblockade
- Inhaltsverzeichnis c’t 18/2023
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(atr)