Kurz informiert: Cyberkriminalität, Tech-Stellen USA, Phishing-Versuche, Jodel
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BKA: Bundeslagebild Cybercrime 2022
Cyberkriminalität bleibt in Deutschland auf hohem Niveau. Im vergangenen Jahr registrierte die Polizei 136.865 Cybercrime-Fälle, wobei das allerdings 6,5 Prozent weniger als 2021 sind. Das spiegelt die Entwicklung aber nicht genau wider. Denn zugleich stieg die Zahl von Cyber-Straftaten, die aus dem Ausland heraus in Deutschland einen Schaden verursachten, um acht Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Das geht aus dem Bundeslagebild Cybercrime 2022 hervor, das das Bundeskriminalamt veröffentlicht hat. Die Aufklärungsquote für Cybercrime im Inland bewegt sich demnach mit circa 29 Prozent auf Vorjahres-Niveau. Im Ausland liegt sie deutlich darunter.
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Keine Neueinstellungen bei KI-Jobs in den USA
Nach den massiven Entlassungen im vergangenen Jahr verlangsamt sich der Stellenabbau in den Technologie-Unternehmen der USA seit drei Monaten. Allerdings finden trotz des Booms bei Künstlicher Intelligenz aktuell keine Neueinstellungen statt. Das geht aus einer Analyse des Marktforschungsunternehmens Jefferies und der Tech-Jobbörse TrueUp hervor. Im Technologiesektor der USA wurden nach dem Ende der Coronakrise und der damit einhergehenden Masseneinstellungen massiv Stellen abgebaut. Der wirtschaftliche Abschwung zwang die Unternehmen zur Kostensenkung.
Phishing-Versuche bei Sparkassen
Die Sparkasse warnt "dringend" vor neuen Phishing-Mails, in denen die Bank angeblich über den "S-ID-Check" informiert. Bei dieser Masche wollen Kriminelle, dass Sparkassenkunden die "neue Sicherheitsfunktion" für ihre Kreditkarte aktivieren. Dafür werden Kunden aufgefordert, auf einen in der Mail angegebenen Link zu klicken, der auf eine Phishing-Seite führt. Wer bereits Daten eingegeben hat, sollte sich bei seiner Sparkasse melden. Das geht aus einer Mitteilung des Computer-Notfallteams der Sparkassen-Finanzgruppe – S-CERT – hervor.
Datenschutzvorfall bei Jodel
Bei einem Dienstleister der eigentlich anonymen App Jodel kam es zu einem Datenschutzvorfall. Mehrere Nutzer deutschlandweit haben sich über Spam-Mails beschwert, die sie unter einer E-Mail-Adresse erhalten haben, die sie ausschließlich für die "Studenten-App" nutzen. Nach Hinweisen eines Betroffenen hat die Berliner Datenschutzbeauftragte den Vorfall gegenüber heise online bestätigt. Derzeit laufen die Untersuchungen nach Angaben eines Jodel-Sprechers. Wie viele Nutzer betroffen sind, ist noch unklar.
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(mack)