Große IT-Firmen steigern ihre Entwicklungsinvestitionen
Für Unternehmen, die weniger Geld in Forschung und Entwicklung stecken, könnten harte Zeiten bevorstehen.
Die größten Technologieunternehmen planen, ihre Ausgaben für Forschung und Entwicklung zu vergrößern. Der südkoreanische Chiphersteller Samsung wolle beispielsweise seine Investitionen in diesem Bereich von 8,1 Prozent des Umsatzes auf 8,5 Prozent erweitern, schreibt das Wall Street Journal. Intel wolle seine Forschungsausgaben um 9 Prozent auf 4,8 Milliarden US-Dollar in diesem Jahr steigern. IBM hat bereits im vergangenen Jahr die Anzahl der Ingenieure und Wissenschaftler von 170.000 auf 190.000 gesteigert.
Diese Entwicklung könne Unternehmen, die in der jüngsten Krisenzeit ihre Forschungsausgaben stark gedrosselt haben, am Markt in Bedrängnis bringen, heißt es weiter. Investoren könnten zurückschrecken. So habe beispielsweise Lucent Technologies im vergangenen Jahr seine Entwicklungsinvestitionen um 35 Prozent gekürzt. Allerdings sagen Analysten auch, es käme nicht allein auf die Summe an, sondern darauf, wie investiert werde. So habe Cisco zwar insgesamt seine Forschungsgelder um 8 Prozent gekürzt, sich aber von mittel- auf langfristige Projekte verlegt. (anw)