MSN will Pop-up-Reklame ersetzen
Microsofts Online-Dienst sucht nach Alternativen, um die unbeliebte Reklameform zu ersetzen.
Microsofts Online-Dienst MSN will bis kommenden Sommer auf dem größten Teil seiner Angebote weltweit keine Pop-up-Reklame mehr betreiben. Nachforschungen hätten laut BBC ergeben, dass die meisten Nutzer diese Art der Werbung nicht mögen. MSN folgt damit dem Beispiel des Konkurrenten AOL. Dieser hatte bereits im Oktober 2002 versprochen, keine Pop-up-Werbung mehr verkaufen zu wollen. Seit Ende 2003 blockiert MSN Pop-ups auf seinen US-amerikanischen Seiten, heißt es.
Statt auf Pop-ups oder Pop-unders will MSN demnach kĂĽnftig auf andere Werbeformen setzen, zum Beispiel auf Spots, wie sie bereits aus dem Fernsehen bekannt sind. DafĂĽr arbeitet Microsoft mit dem Spezialisten fĂĽr Multimedia-Werbung Unicast zusammen. In den kommenden Wochen sollen die Werbefilmchen getestet werden. (anw)