Microsoft und Amazon lizenzieren sich gegenseitig Patente
Der US-Softwarekonzern und der Online-Einzelhändler räumen sich gegenseitig Nutzungsrechte an geschützten Techniken ein. Außerdem zahlt Amazon an Microsoft einen nicht genannten Geldbetrag.
Der US-Softwarekonzern Microsoft und der Online-Einzelhändler Amazon haben eine Vereinbarung zur gegenseitigen Lizenzierung von patentierten Techniken geschlossen. Sie umfasse eine "breite Palette an Techniken", die unter anderem Amazons E-Reader Kindle umfassen, Open-Source- und proprietäre Softwarekomponenten sowie Amazons Nutzung von Linux-Servern. Die Details der Vereinbarung seien vertraulich, teilte Microsoft mit. Amazon zahle an den Softwarekonzern einen nicht näher bezifferten Geldbetrag.
Die Kreuzlizenzierung mit Amazon erfolgt im Rahmen des erweiterten Lizenzierungsprogramms, das Microsoft im Dezember 2003 aufgelegt hat. Seitdem hat der Softwarekonzern nach eigenen Angaben mehr als 600 Lizenzierungsabkommen geschlossen, unter anderem mit Apple, HP, LG Electronics, Nikon, Novell, Samsung Electronics, Olympus und Fuji Xerox. (anw)