Nokia setzt auf Mobile-Software von IBM

Für den Einsatz in Unternehmen soll die Communicator-Plattform von Nokia mit der Mobilitätssoftware von IBM vereint werden.

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Von
  • Torge Löding

Nokia hat auf der Mobilfunkmesse 3GSM World Congress in Cannes eine Partnerschaft mit IBM zur Entwicklung von Mobilfunklösungen für den Einsatz in Unternehmen angekündigt.

Die Verbindung der Communicator-Plattform von Nokia mit der Mobilitätssoftware von IBM werde neue Funktionen für den professionellen Einsatz wie beispielsweise Instant Messaging bieten, heißt es in einer Mitteilung. Speziell für dieses Marktsegment stellte Nokia auch den neuen Communicator 9500 vor, der als einer der ersten Mobilfunkgeräte sowohl den Funkstandard GPRS als auch WLAN unterstützt.

Jedes Unternehmen, unabhängig von seiner Größe, der Firmenphilosophie oder geografischen Lage wird von der Mobilität profitieren, sagte Nokia-Manager Mary McDowell. Die Zusammenarbeit der Unternehmen zielt vor allem auf die Entwicklung von Anwendungen zum Einsatz etwa in der pharmazeutischen Industrie, bei Versicherungen und Behörden. Siebel habe bereits eine Vertriebsautomatisierungssoftware für pharmazeutische Unternehmen entwickelt. Diese könne mit dem Communicator 9500 genutzt werden. Weitere Kunden seien unter anderem DaimlerChrysler und Ricoh. Nokia habe bereits gemeinsam mit IBM eine stabile Plattform auf der Basis der Programmiersprache Java entwickelt. (tol)