Werbung für Nokia-N-Gage wird in England verboten
Der britische Werberat findet die N-Gage-Werbung "beleidigend und beunruhigend".
Nur Probleme mit dem Spielgerät: Zuerst gerät Nokias N-Gage intern bei CEO Jorma Ollila in die Kritik und nun hat der britische Werberat Advertising Standards Agency (ASA) entschieden, die Werbespots für das Gerät aus dem Königreich zu verbannen. Zur Begründung heißt es, dass die Werbung in fast allen Fällen beleidigend und beunruhigend sei, arbeiten die Spots doch mit Doppeldeutigkeiten. Außerdem wurde Nokias Werbeabteilung in einigen Fällen Gewaltverherrlichung und ein unverantwortlicher Umgang mit dem Thema sexuelle Gewalt vorgeworfen. Nokia entgegnete auf den Bannspruch mit Unverständnis. Die Werbung arbeite mit Doppeldeutigkeiten, ziele am Ende aber immer nur auf Videospiele ab. (tol)