Studie: IT-Verantwortliche sind vorsichtig optimistisch

Verantwortliche in IT-Unternehmen sind laut Marktforschern trotz nahenden Aufschwungs vorsichtig bei der Einschätzung von IT-Investitionen.

vorlesen Druckansicht 11 Kommentare lesen
Lesezeit: 2 Min.

Für viele CIOs (Chief Information Officer) tendiert ihr Ende der Wippe derzeit nach oben, doch scheint es, als glaubten sie im derzeitigen Schwebezustand nicht völlig daran, dass es wirklich ganz nach oben gehen wird. Das geht jedenfalls aus einer Befragung im Rahmen der Gartner EXP Survey hervor. Demnach sagten viele der weltweit befragten 956 CIOs -- also der für IT in ihren Unternehmen Verantwortlichen -- trotz ihres Glaubens an den nahenden Aufschwung, dass die IT-Ausgaben in Unternehmen nicht gravierend anziehen würden.

So gehen die CIOs von einem Wachstum der IT-Ausgaben von 1,4 Prozent in diesem Jahr aus. Mehr als 40 Prozent schätzen, die dazu nötige allgemeine Geschäftsbelebung werde in der zweiten Jahreshälfte 2004 einsetzen. Die CIOs wirken auf die Marktforscher von Gartner wie vom "wechselhaften Wetter der Konjunktur" gebeutelt. Nach Kürzungen ihrer Budgets seien sie nun vorsichtig und versuchten, Vorteile der IT-Investitionssteigerungen mit nötigen Kosteneinsparungen abzuwägen.

Ganz oben auf den Wunschzetteln der CIOs stehen die Beseitigung von Sicherheitslücken, die Senkung operativer Kosten und Datenschutz. Für einige Unternehmen spiele auch Outsourcing in den Überlegungen eine große Rolle -- allerdings sagten zwei Drittel der Befragten, Auslagerungen seien jetzt oder zumindest bis zum Jahr 2007 nicht wichtig. Hier wendet Gartner zur Erklärung ein, dass viele CIOs bei Outsourcing nicht in Unternehmensentscheidungen eingeweiht würden. Das müsse sich ändern.

Siehe dazu auch: (anw)