IBM hilft Napster beim Musikverteilen

"Super Peer" soll in größeren Institutionen, die Napster abonnieren, die Netzwerkressourcen schonen.

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Napster, das seit Ende Oktober 2003 einen kommerziellen Online-Musikdienst betreibt, offeriert seinen Großkunden ein Produktpaket von IBM zur Weiterlieferung von Musikstücken. Super Peer ist für Universitäten, Internet-Serviceprovider und Unternehmen gedacht, die Napster in Anspruch nehmen und dabei ihre Ressourcen schonen wollen. Als einen Kunden führt Napster die Universität Rochester an, die ab dem zweiten Quartal ihren Studenten freien Zugang zu Napster-Diensten gewähren will.

IBM hat für sein "Active Cache-Management System" ein eServer-BladeCenter-System mit Linux zusammengestellt. Dazu kommen Support-Leistungen. Sinn der Sache ist, dass eingehende Daten auf dem Server abgespeichert und von dort den Studenten, Mitarbeitern und anderen angeboten werden. Damit würden Netzwerkressourcen für wichtige Anwendungen freigeräumt und die Bandbreite des Internet-Zugangs geschont, heißt es in einer Mitteilung. Zudem erhöhe sich so die Sicherheit. (anw)