Bildbearbeitung auf dem Handy
Der Elektronikkonzern Philips stellt zur CeBIT drei Handys vor, mit denen sich Fotos auf dem eingebauten Display bearbeiten lassen.
Der Elektronikkonzern Philips stellt zur CeBIT (Halle 21, Stand B02) drei Handys vor, mit denen sich Fotos direkt auf dem Handy-Display bearbeiten lassen. Ähnlich wie bei einem PDA dient dazu ein spezieller Stift, der bei Nichtbenutzung in der Gehäuserückseite untergebracht ist. Die Bildbearbeitungssoftware der neuen Philips-Handys 550, 755 und 759 bringt Funktionen wie Sepia-, Schwarzweiß- oder Negativumwandlung mit, der Stift kann jedoch auch zum Beschriften von Fotos oder für Notizen genutzt werden.
Während die Kamera beim Philips 550 als ansteckbares Zubehör zur Verfügung steht, ist sie bei den beiden anderen Modellen auf der Rückseite integriert. Ein Schiebemechanismus soll dort die Kamera bei Nichtbenutzung vor Staub und Dreck schützen. Alle drei Modelle verfügen über ein 128 x 160 Pixel großes Display, das 65.000 Farben darstellen kann. Eine MMS kann nicht nur Fotos enthalten, sondern auch gesprochene Kommentare des Benutzers.
Die drei neuen Modelle sollen nicht nur in den deutschen 900- und 1800-MHz-Netzen funken, sondern auch im amerikanischen 1900-MHz-GSM-Netz. Die Standby-Zeit gibt Philips mit 250 Stunden, die Sprechzeit mit 5Â Stunden an. Zur Datenkommunikation dient bei allen Modellen GPRS (Klasse 10). FĂĽr Java-Programme und Daten stehen sieben Megabyte Speicher zur VerfĂĽgung. Die Preise fĂĽr die neuen Modelle hat Philips noch nicht bekannt gegeben, die MarkteinfĂĽhrung ist fĂĽr den Sommer geplant. (ll)