Digitales Antennenfernsehen DVB-T: Es kann losgehen
Die Hersteller bieten viele interessante Lösungen für das anrollende Format.
Das digitale Antennenfernsehen DVB-T wird nach dem erfolgreichen Start in Berlin noch dieses Jahr in Ballungsräumen im Nordwesten Deutschlands auf Sendung gehen. Der Stand des DVB-T-Projekts Norddeutschland (Halle 1, Stand 2k1) informiert über die Empfangsmöglichkeiten von DVB-T in den verschiedenen Startregionen und stellt gleich eine Reihe außergewöhnlicher Endgeräte vor.
Neben den bereits von der IFA bekannten Mini-LCD-TV "Digipal" von Technisat und dem miniaturisierten DVB-T-Empfänger im PC-Card-Format von SCM Microsystems, der das Überallfernsehen auch auf Laptop und PDA bringt, ist auch Nokias Mediamaster 260 T ausgestellt, der den MPEG2-Strom des digitalen Fernsehens verlustfrei auf seine interne 80-GByte-Festplatte speichert. Über eine Bluetooth-Verbindung kann der Mediamaster auch Bilder von Foto-Handys empfangen, die man dann am Fernseher betrachten kann. Mac-User können sich am Stand Elgatos schicke Eye TV 400 vorführen lassen. Die kleine Box in gebürstetem Aluminium wird direkt über Firewire an den Mac angeschlossen. Über die mitgelieferte Software kann man DVB-T-Programme aufzeichnen, editieren und mit zusätzlichen Tools auf DVD brennen.
Leider nicht mit von der Partie sind die DVB-T-Festplatten-Recorder von Technisat und Topfield. Technisats Digicorder T1 bietet mit dem integrierten elektronischen Programmführer "SiehFern INFO" einen bequemen Weg, die integrierte Festplatte mit Wunschsendungen zu füllen. Topfield bietet mit dem TF5000PVRt eine DVB-T-Version seines erfolgreichen Sateliten-Receivers heraus. Das Gerät ist mit einem Twin-Receiver ausgestattet, welcher die parallele Aufnahme und Wiedergabe unterschiedlicher Kanäle erlaubt. Via USB 2.0 lassen sich auf der internen Festplatte aufgezeichnete Programme auf einen PC übertragen und können dort zum Archivieren auf DVD weiterbearbeitet werden. (sha)