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Clement: Durch "Jobcard" 500 Millionen Euro Ersparnis

Durch die elektronische "Jobcard" kann die deutsche Wirtschaft nach Einschätzung von Bundeswirtschaftsminister Wolfgang Clement um rund 500 Millionen Euro Kosten entlastet werden.

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  • dpa

Durch die elektronische "Jobcard" kann die deutsche Wirtschaft nach Einschätzung von Bundeswirtschaftsminister Wolfgang Clement um rund 500 Millionen Euro Kosten entlastet werden. Die Karte solle von 2007 an in Deutschland eingeführt werden, sagte Clement am Samstag auf der Computermesse CeBIT in Hannover. Auf der Jobcard sollen sämtliche Sozialversicherungsdaten der Beschäftigten gespeichert werden. Die Firmen sollen sie auch zur Lohnbuchhaltung einsetzen können.

Das Projekt werde nach der Einführung der digitalen Gesundheitskarte angegangen, sagte Clement. Die Gesundheitskarte sei von außerordentlicher Bedeutung: "Ich hoffe, dass es gelingt, technologische Maßstäbe zu setzen." Er zeigte sich zuversichtlich, dass die deutsche IT-Industrie in der Lage sei, das Projekt umzusetzen. Die deutsche Kartenindustrie sei weltweit führend. Die Gesundheitskarte ermögliche eine erhebliche Kostenreduzierung im Gesundheitswesen. Nach Einschätzung der Industrie wird das Projekt bis zu 1,7 Milliarden Euro kosten. (dpa) / (hob)