Weiterer Stellenabbau bei MCI geplant
Drei Call-Center sollen weichen, weil unerwĂĽnschte Werbeanrufe in den USA verboten wurden.
Der US-Telecom-Konzern MCI (Ex-WorldCom) will weitere 4000 Arbeitsplätze streichen. Der Stellenabbau sei zur Kostensenkung angesichts des gestiegenen Wettbewerbs nötig, hieß es in einer Mitteilung. Betroffen seien vor allem drei Call-Center, die geschlossen werden sollen. Diese seien nicht mehr rentabel, weil sich Verbraucher in den USA seit dem Sommer vergangenen Jahres mit dem Eintrag in eine Robinson-Liste vor unerwünschten Reklameanrufen schützen können, weist der Konzern die Verantwortung für den Stellenabbau von sich. Zurzeit arbeiten noch etwa 54.000 Menschen bei MCI.
Der Konzern hatte den größten Bilanzskandal der US-Geschichte ausgelöst. Erst vor zwei Wochen hatte er seine Bilanzen erneut nach unten korrigieren müssen. (tol)