Nokia kämpft um Vorherrschaft bei Kamera-Handys

Mit einem Anteil von 14 Prozent ist Nokias Vorsprung vor der Konkurrenz im Segment der Kamera-Handys nur sehr klein.

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Von
  • Torge Löding

Im vierten Quartal des vergangenen Jahres hat Nokia die Führung auch bei Kamera-Handys gehalten. Nokia kann 14 Prozent der weltweiten Knips-Handy-Verkäufe für sich verbuchen, während sich Samsung und Sony Ericsson den zweiten Platz mit einem Marktanteil von je 12 Prozent teilen, heißt es in einer Marktuntersuchung, durchgeführt von Strategy Analytics. Im vergangenen Jahr wurden insgesamt 84 Millionen Kamera-Handys verkauft -- das entspricht etwa einem Anteil von 16 Prozent an allen Handy-Verkäufen. Im Jahr 2002 wurden nur 18 Millionen Mobiltelefone mit Kamera an den Mann gebracht.

Beobachter sehen im Kampf um den Kamera-Handy-Markt eine wichtige Herausforderung für den Handy-Weltmarktführer Nokia. Denn auch wenn der finnische Konzern in diesem jungen Wachstumssegment die Führungsrolle innehat, so ist der Vorsprung vor der Konkurrenz hier doch weitaus kleiner als auf dem Gesamtmarkt. Weltweit führt Nokia auf dem Mobilfunkmarkt mit einem Anteil von 35 Prozent. Um diesen Vorsprung nicht aufs Spiel zu setzen, hatte der Konzern in der vergangenen Woche angekündigt, im laufenden Jahr 40 neue Geräte auf den Markt zu bringen. Darunter werde auch eine verbesserte Variante des Spiele-Handhelds N-Gage sein. (tol)