Ablösung von Infineon-Chef hat weitere personelle Konsequenzen
Neben Matthias Poth, der unter anderem für Investor Relations und Kommunikation zuständig war, wird auch Pressesprecher Christoph Sieder seinen Posten räumen.
Die Ablösung von Infineon-Chef Ulrich Schumacher zieht weitere personelle Veränderungen nach sich. Neben Matthias Poth, der unter anderem für Investor Relations und Kommunikation zuständig war, werde auch Pressesprecher Christoph Sieder seinen Posten räumen, heißt es in einer Mitteilung von Infineon. Der Schritt erfolge im gegenseitigen Einvernehmen und beruhe auf der künftig anderen Ausrichtung der Bereiche.
Ulrich Schumacher ist nach Querelen im Aufsichtsrat vergangene Woche von seinem Posten als Vorstandsvorsitzender zurückgetreten. Zu den einzelnen Vorwürfen gegen ihn wollte sich ein Unternehmenssprecher nicht äußern. Eine maßgebliche Rolle bei Schumachers Sturz dürfte aber die frühere Infineon-Mutter Siemens gespielt haben. Konzernchef Heinrich von Pierer habe den Sturz seines ehemaligen Schützlings persönlich betrieben, hieß es in Medienberichten.
Zum RĂĽcktritt von Infineon-Chef Ulrich Schumacher siehe: (anw)
- Momentan keine Untersuchungen gegen Schumacher
- Infineon-Chef Schumacher tritt zurĂĽck
- Generalabrechnung mit Schumacher im Aufsichtsrat von Infineon
- Schumacher-RĂĽcktritt: "Der Porsche ist aus der Bahn geschleudert"
- Infineon-Umzug ins Ausland vom Tisch
- Max Dietrich Kley: Ein Interims-Chef fĂĽr Infineon
- Infineon-Aufsichtsrat: Schumacher-Nachfolger muss moderater agieren