Selbstbau-Supercomputer verpasst Einzug in die Top-500-Liste

Wissenschaftler der Universität von San Francisco haben am Samstag mit einem selbst gebauten PC-Cluster den Einzug in die Top-500-Liste der Supercomputer verfehlt.

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Wissenschaftler der Universität von San Francisco haben am Samstag mit einem selbst gebauten PC-Cluster den Einzug in die Top-500-Liste der Supercomputer verfehlt. Rund 660 Computer hatten die Organisatoren zu einem virtuellen Netz verknüpft. Mitmachen konnte jeder, der seinen PC oder Laptop in die Universität brachte; mindestens ein 1,3-GHz-Rechner sollte es allerdings schon sein. Die Organisatoren hatten eine CD mit einem modifizierten Linux-Kernel an die Teilnehmer verteilt, von dem diese booten sollten.

Obwohl die Rechenleistung des Verbunds nicht für den Einzug in die Liste ausreichte, sind die Organisatoren zufrieden: John Witchel, Mitentwickler des Projekts, sieht darin mehr eine politische Aktion und stellt die Demokratisierung des Supercomputings in den Vordergrund: Die Teilnehmer eines solchen Clusters könnten selbst darüber entscheiden, wie sie die hohe Rechenleistung nutzen wollten. (ll)