Ein Fräsdurchlauf mit der Mobi-C

Dieser handliche X-Y-Positionierer für die Oberfräse ist schnell und einfach nachgebaut – hier mal ein Fräsbeispiel, Schritt für Schritt.

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Lesezeit: 9 Min.
Von
  • Bernd Heisterkamp
Inhaltsverzeichnis
Make 3/24
Cover der Make 7/23

Mehr zum Thema gibt es in Ausgabe 3/24 der Make.

Die eigene Mobi-C, wie in der Make-Ausgabe 3/24 ab Seite 26 beschrieben, ist fertig und läuft sich für den ersten Einsatz warm? Hier zeigen wir Schritt für Schritt, wie man vom Problem zur gefrästen Lösung kommt, am Beispiel einer maßgeschneiderten Werkzeugeinlage aus Schaumstoff, der ausgefräst wird. Los geht's!

Um die Ausschnitte für eine Werkzeugeinlage präzise fräsen zu können, muss zunächst eine maßgerechte Vektorzeichnung erstellt werden. Dazu markiere ich den zur Verfügung stehenden Platz mit Kreppband auf einer Schneidunterlage und lege das Werkzeug in die gewünschte Position (Bild 1).

Bild 1: Werkzeug positionieren

Im Anschluss mache ich ein Foto mit maximaler Distanz, um perspektivische Verzerrungen zu minimieren, und schneide das Bild direkt auf dem Handy auf die markierte Größe zu (Bild 2).

Bild 2: Bild auf exakte Größe zuschneiden

In CAD-Programm Autodesk Fusion (für das es eine kostenlose Maker-Lizenz gibt) erstelle ich eine Zeichnung (Sketch) mit einem Rechteck, das genau der markierten Größe entspricht (Bild 3).

Bild 3: Zeichnung in Fusion anlegen

Über Insert/Canvas füge ich dann das zugeschnittene Foto ein und wähle das Rechteck als „Face“ aus, dadurch wird das Bild direkt richtig skaliert (Bild 4).

Bild 4: Bild (Canvas) in Zeichnung einfĂĽgen

Mit der Spline-Funktion zeichne ich die gerundeten Konturen der Werkzeuge nach (Bild 5). AnschlieĂźend exportiere ich die Zeichnung als DXF-File und importiere sie in Estlcam.

Bild 5: Konturen mit Spline nachzeichnen