Deep Dive: Wie können Kompensationszahlungen dem Klima wirklich helfen?

Ob und wie man den Ausstoß von Klimagasen durch Kompensationszahlungen ausgleichen kann, dieser Frage folgt der Podcast. Zu Gast: Carsten Warnecke.

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Man kennt das von Flugbuchungen: Bei manchen Fluggesellschaften ist es möglich, die Klimaschäden durch einen kleinen Obulus gleich zu kompensieren. Aber auch, wenn ein Hersteller seine Produkte als "klimaneutral" bewirbt, stecken wahrscheinlich Kompensationsgeschäfte dahinter. Ob das wirklich funktioniert, darüber spricht TR-Redakteur Gregor Honsel mit Carsten Warnecke.

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Hier finden Sie die Übersicht unserer drei Podcast-Formate: der wöchentliche News-Podcast "Weekly" sowie die monatlichen Podcasts "Unscripted" und "Deep Dive".

Carsten Warnecke ist Mitgründer und Partner des New Climate Institute in Köln, einem Think Tank, der alle Aspekte des Klimawandels beleuchtet. Er selbst beschäftigt sich schon sehr lange mit Emissionshandel und Kompensationsgeschäften, und saß schon in manchem Komitee, wo es um die Aushandlung der entsprechenden Regeln ging.

Dabei ist die Idee hinter den Kompensationszahlungen eigentlich nicht schlecht: Als Privatperson oder Firma spendet man Geld, damit anderswo auf der Welt Treibhausgasemissionen reduziert oder im besten Falle vermieden werden. Dennoch haben solche Zahlungen einen schlechten Ruf, auch als "Ablasshandel" werden sie bezeichnet. Warnecke gibt einen Einblick, aus welcher Zeit die Idee stammt und ordnet sie ein. Außerdem erläutert Warnecke, warum er ein Konzept für die "high hanging fruits" entwickelt hat.

Das ganze Gespräch – als Audio-Stream (RSS-Feed):

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Wer noch mehr erfahren möchte: Die neue Ausgabe von MIT Technology Review trägt das Titelthema "Negative Emissionen". Frage, wie sich Treibhausgase wieder aus der Atmosphäre ziehen lassen, zum Beispiel auf biologische, technische oder geologische Art, also durch die gezielte Verwitterung von Steinen, was sich mit CO2 als Rohstoff anstellen lässt, und vor allem: Wie sinnvoll das Ganze überhaupt ist. Das Heft erscheint am 2. November im Handel und lässt sich ab dem 1. November im heise shop bestellen.

(grh)