FreeCAD 1.0.0: Diese Features machen das CAD-Tool noch besser

Seite 4: Assembly Workbench integriert

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Mit der Assembly Workbench lassen sich Konstruktionen virtuell so zusammensetzen, wie sie später im realen Modell gedacht sind. Früher musste man die Funktion zusätzlich über den Add-on-Manager installieren und wissen, was A2plus, Assembly3 oder Assembly4 unterscheidet. Dieser Schritt bleibt Nutzern jetzt erspart.

Die neue integrierte Assembly Workbench, oben mit zusammengebautem Beispiel und unten in Einzelteilen.

Wenn eine Form nach einer Modellierungsoperation (Pad, Cut, Union, Fase, Verrundung etc.) ihren internen Namen ändert, konnte das in FreeCAD bisher zu einem topologischen Benennungsproblem führen, wenn andere parametrische Features, die von dieser Form abhängen, unterbrochen oder falsch berechnet wurden. Aufgrund dieses Problems konnte FreeCAD im professionellen Bereich nur schwer Fuß fassen, konnte aber in Version 1.0.0 schon für den Sketcher und die Part Design Workbench gelöst werden und werde zukünftig auch auf weitere Funktionen übertragen. Mehr Informationen zu dem topologischen Benennungsproblems und Ondsels Lösungsansatz finden Sie hier.

Das Materialverwaltungssystem und den dazugehörigen Editor haben die Entwickler komplett überarbeitet und weitere Verbesserungen sind geplant. Erstere ist jetzt in der neuen Material Workbench untergebracht. Eine neue Darstellungsvorschau zeigt nun die Materialien so an, wie sie beim Modellieren erscheinen. Ebenso wird das neue Materialsystem nun auch für die Darstellungseigenschaften verwendet und nicht nur für die physikalischen Eigenschaften (Dichte, Festigkeit usw.). Mit dieser Neuerung kann man seine Modelle realistischer darstellen.

Die Material Workbench kommt mit einer neuen Materialbibliothek und Materialvorschau.