Umgebaut: Bitcoin und andere Kryptowährungen: Mining, kaufen, verstehen

Seite 2: Aktuelle und wichtige Entwicklungen von Bitcoin & Co.

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Die Themen der Bitcoin-Serie im Überblick

Bitcoin ist der Inbegriff des freien Handels. Die Kryptowährung gilt als dezentral, unabhängig, basisdemokratisch und vermeintlich unregulierbar. Doch letzteres trifft nur eingeschränkt zu: In aller Welt versuchen Regierungen Kryptowägrungen zu bändigen. In der EU droht eine Registrierungspflicht für Bitcoin-Adressen. Bitcoin-Börsen benötigen in Deutschland eine Erlaubnis der BaFin, sonst drohen viele Jahre Gefängnis. In Venezuela müssen sich Miner beim Staat registrieren und China will das Mining gänzlich verbieten. Wie Regierungen Einfluss auf den Bitcoin-Handel nehmen wollen und warum Kryptowährungen auch ohne ein Aufsichtsgremium und Regulierungen auskommen, beleuchtet der c't-Artikel:

  • Wie Regierungen Kryptowährungen regulieren

Wenn sich zwei streiten freut sich der Dritte – das Prinzip lässt sich auch auf Kryptowährungen übertragen. Streitigkeiten unter Entwicklern oder Minern führen nämlich immer wieder zu Forks, bei denen eine neue Kryptowährung entsteht. Sie schaffen in Folge ihrer Unzufriedenheit einen eigenen Zweig (Folk) und optimieren damit die bisherigen Entwicklungen. Bei sogenannten Hard-Forks bekommt der Besitzer der ursprünglichen Kryptowährung Geld geschenkt. Dieses Phänomen ist bei Bitcoin bereits dreimal passiert – zuletzt am 28. Februar 2018. c't fasst in Ausgabe 09/2018 die Bitcoin-Forks zusammen und verrät, wie Sie im Fall einer neuen Kryptowährung an das Guthaben kommen:

  • Ungeahnt reich: Kryptogeldvermehrung durch Bitcoin-Forks

Es steckt viel Dynamik in dem Bitcoin-Kurs. Entgegen der Behauptung von Skeptikern ist der Wert der virtuellen Währung nicht vollkommen willkürlich, sondern wird von realen Ereignissen beeinflusst. Wer genau hinsieht, entdeckt einen Zusammenhang zwischen etlichen politischen, wirtschaftlichen und sogar religiösen Ereignissen und dem Kurs der Kryptowährung. So sorgte beispielsweise die Verkündung des Ausstiegs Chinas aus dem Bitcoin-Mining für eine Talfahrt. Auch Facebooks Entscheidung, keine Werbung mehr für Initial Coin Offerings (ICO) und Kryptowährungen zuzulassen wirkte sich negativ auf den Wert von Bitcoin aus. Der islamische Rechtsgelehrte Mufti Muhammad Abu Bakar hingegen verursachte mit der Veröffentlichung seiner Studie "Is Bitcoin Halal or Haram" eine regelrechte Kursrakete. Er kam zu dem Ergebnis, dass Kryptowährungen durchaus mit der Scharia vereinbar sind und öffnet damit den Zugang zu Bitcoin & Co. für mehr als zwei Milliarden Muslime. Folgender c't-Artikel fasst die Einflüsse auf den Bitcoin-Kurs zusammen:

  • Was den Bitcoin-Kurs beeinflusst

Die Bitcoin-Kurse sind seit Monaten auf Talfahrt. Also sollten Sie sich lieber etwas Schönes kaufen, anstatt die Bitcoins weiter zu horten. Im europäischen Ausland ist die Kryptowährung als Zahlungsmittel sehr viel alltäglicher als in Deutschland. Beispielsweise gibt es am Flughafen Amsterdam Schiphol Bitcoin-Geldautomaten, die Urlaubern einen Umtausch der Euro-Banknoten in Bitcoins ermöglichen. Welche Shopping-Möglichkeiten außerdem im Ausland bestehen und wie die Zahlungsabwicklung mit Händlern abläuft erfahren Sie im folgenden c't-Artikel:

  • Bitshopping: Mit Bitcoins auf Einkaufstour

Der Angriff mit einer übermächtigen Mining-Farm auf Bitcoin Gold Ende Mai war eigentlich das Ende der Kryptowährung. Bis zu fünf Mal mehr Hash-Leistung als das reguläre Miner-Netzwerk sollen die Betrüger aufgeboten und so Bitcoin Gold drei Tage lang nach Belieben manipuliert haben. Nur wenige Tage später verschickte der chinesische Mining-Hardware-Spezialist Bitmain tausende Miner einer neuen Generation für Kryptowährungen mit Equihash-Algorithmus – zu denen neben Bitcoin Gold auch Zcash gehört. Wie genau Bitcoin Gold und Zcash sich durchschlagen erfahren Sie in folgendem c't-Artikel:

  • Wie Bitcoin Gold und Zcash um ihre Freiheit kämpfen

Vier hawaiianische Wissenschaftler veröffentlichen eine Studie, in der sie prognostizieren, dass Bitcoin die globale Erderwärmung auf über zwei Grad anheben könnte – doch das ist grundlegend falsch. Bitcoin-Mining frisst Unmengen an Strom, daran besteht kein Zweifel. Doch in ihrer Studie darüber, welche Emissionen durch die Kryptowährung entstehen, wenn Bitcoin zunehmend als Zahlungsmittel genutzt werden würde, haben die Forscher einen fatalen Fehler gemacht. Die Wissenschaftler der Uni Hawaii berechneten, wie viel mehr Emissionen entstehen, falls Bitocin andere bargeldlose Zahlungsformen ablösen würde. Das Ergebnis: Innerhalb von 16 Jahren würde Bitcoin die weltweiten CO2-Emissionen so sehr steigern, dass die Erderwärmung um mehr als zwei Grad ansteigt. Damit liegen sie jedoch nicht ganz richtig. So gut wie alle Emissionen der Kryptowährung gehen auf das Konto der Miner. Mehr zu den Hintergründen und welchen Fehler die vier Wissenschaftler in ihren Berechnungen gemacht haben, lesen Sie in c't 26/2018:

  • Warum eine vielzitierte Klima-Studie zu Bitcoin falsch liegt

Viele Kryptobörsen und Profis bewahren den Großteil ihres Bitcoin-Vermögens in sogenannten Cold Wallets auf, da sie dort besonders sicher sind. In Cold Wallets werden die privaten Schlüssel und Seeds auf einem Hardware-Wallet oder Rechner ohne Netzwerkverbindung verwaltet. Damit sind die Bitcoins sicher vor Hackern und ein Angreifer kommt nur über einen physischen Zugriff an das Vermögen. So verwaltete auch Gerald Cotton, ehemaliger Gründer und CEO der Kryptobörse QuadrigaCX, seine Bitcoins. Cotton verwaltete fast das gesamte Bitcoin-Firmenvermögen im Wert von über 100 Millionen Euro auf einem Cold Wallet, auf das nur er allein Zugriff hatte. Das Problem: Am 9. Dezember 2018 verstarb Cotton plötzlich auf einer Wohltätigkeitsreise in Indien. Da nur Gerald Cotton die Schlüssel des Cold Wallets kannte, nahm er das Vermögen mit sich ins Grab und trieb QuadrigaCX so in den Ruin.

Kurz nach der Todesmeldung fing die Gerüchteküche mächtig an zu brodeln. Es kursieren die Gerüchte, dass der Tod von Cotton nur vorgetäuscht sei und er einen Exit Scam plante.
Was genau ein Exit Scam ist und welche Gerüchte den Umlauf machen, lesen Sie im vollständigen Artikel aus c't 6/2019:

  • Tausende Bitcoins als Grabbeigabe