Werbende haften fĂĽr Partner

Seite 3: Affiliate-Programm

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Das Modell einer Werbepartnerschaft, bei der Botschaften werbender Unternehmen („Advertiser“) durch eine Vielzahl von Teilnehmern („Publishern“ oder „Affiliates“, vom englischen „to affiliate“ = „angliedern“) online verbreitet werden, ist eine typische Erscheinung des kommerziellen Internet. Die Publisher lassen die Werbebotschaften in der Regel mit Hilfe eines automatischen Systems an ihren Internet-Auftritt anbinden beziehungsweise in ihre Seiten einbetten.

Bei Affiliate-Partnerprogrammen steht entweder ein „Merchant“, also jemand, der eigene Waren oder Dienstleistungen bewerben lässt, den Website-Betreibern als direkter Vertragspartner gegenüber oder ein Affiliate-Marketing-Unternehmen fungiert als Schnittstelle zwischen Publishern und Werbekunden, für die es entsprechende Programme betreibt.

Technisch bedienen sich solche Modelle normalerweise sogenannter Affiliate-Links: Die URL, die ein Site-Besucher beim Klick auf ein Werbebanner aufruft, enthält einen Code, der den Vermittler und den Publisher, über dessen Site der Kontakt zustande gekommen ist, beim Advertiser identifiziert. Die Publisher bekommen dann je nach Vertragsgestaltung Provisionen für Interessentenklicks, getätigte Verkäufe und eventuell für Folgegeschäfte.

Diese Art des rein erfolgsgesteuerten Werbegeschäfts unterscheidet sich vom Konzept der klassischen Werbeplatz-Buchung, bei der ein Werbender ein grundsätzliches Entgelt für die Bereitstellung einer Werbegelegenheit zahlt - wie etwa bei Plakat- oder Anzeigenwerbung.