AirPods auch in Schwarz – aber nicht von Apple
Wem die weißen AirPods optisch nicht zusagen, kann sie sich von einer New Yorker Firma einfärben lassen. Billig ist das nicht.
Schwarz wie die Nacht: Die BlackPods.
(Bild: Hersteller)
Apples komplett drahtlose Ohrstöpsel AirPods werden bislang nur in weißem Kunststoff angeboten. Ob und wann es auch weitere Farben geben wird, bleibt unklar – die kabelgebundenen Vorgänger, die EarPods, gab es immer nur in Weiß. Der Anbieter BlackPods aus New York will Abhilfe schaffen: Die Firma hat einen Färbeprozess entwickelt, mit dem sich schwarze AirPods herstellen lassen.
Das Verfahren arbeitet mit einem kratzfesten Überzug und beinhaltet neben den AirPods selbst auch deren Ladegerät. An der Audioqualität soll sich nichts ändern. Das Finishing erfolgt laut BlackPods von Hand. Die Beschichtung wurde spezifisch für die AirPods entwickelt, heißt es von der Firma.
Billig ist der Spaß allerdings nicht. Schickt man seine vorhandenen AirPods ein, werden 100 US-Dollar für die schwarze Einfärbung fällig. Im Komplettset wird es etwas billiger: Wer schwarze AirPods direkt von BlackPods erwirbt, entrichtet 250 Dollar. Apple verlangt in den USA aktuell 160 Dollar für die Kopfhörer.
BlackPods nimmt derzeit noch keine Kunden außerhalb der USA an – weder zum Einschicken noch zum Direktkauf fertiger schwarzer AirPods. Ob und wann sich das ändert, blieb zunächst unklar. Es ist aber zu erwarten, dass es demnächst auch ähnliche deutsche Anbieter gibt – die Nachfrage ist ja augenscheinlich da. (bsc)