Avaya richtet separaten Vertriebskanal für Mietlösungen ein

Der Unified-Communication-Spezialist baut seine Vertriebsstrukturen erneut um. Nach Zusammenführung von Partner- und Direktgeschäft sollen sich nun separate Organisationen um den Verkauf einerseits sowie speziell um den Vertrieb von Mietlösungen kümmern.

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Der Anbieter von Unified-Communication-Systemen setzt den Umbau seiner Vertriebsstrukturen – der auch von einem umstrittenen Personalabbau begleitet wird – fort. Nach der Zusammenführung von Partner- und Direktgeschäft will Avaya nun eine organisatorische Trennung vom klassischen Verkaufsgeschäft und dem Vertrieb von Mietlösungen einrichten. Damit reagiere das Unternehmen auf die veränderten Anforderungen des deutschen Marktes, erklärte Michael Bayer, President Avaya EMEA, der seit dem überraschenden Ausscheiden von Jürgen Gallmann derzeit auch für die deutsche Niederlassung verantwortlich zeichnet. "Wir wollen zum führenden Anbieter für mietbasierte Infrastrukturlösungen in Deutschland werden", ergänzt Bayer.

Mietmodelle spielen in der Branche speziell hierzulande traditionell eine größere Rolle als in anderen europäischen Ländern. Um im Wettbewerb die eigene Position weiter zu stärken, legt Avaya künftig einen noch stärkeren Fokus auf den Vertrieb von Mietlösungen führt zudem neue Modelle ein, die sich unter anderem durch erweiterte Laufzeiten (2 oder 3 bis zu 5 Jahren) sowie die Integration von Managed Services auszeichnen sollen. Mit der Einführung der neuen Mietmodelle sei aber frühestens im Herbst zu rechnen, erklärte Unternehmenssprecher Michael Baxter gegenüber heise resale. Auf das Partnergeschäft habe die aktuelle Ankündigung keine unmittelbaren Auswirkungen. Die Channel Group unter der Leitung von Robert Schmitz werde konsequent weiter ausgebaut – ebenso wie das Enterprise Business im Großkundenumfeld. (map)