KW Automotive bietet Scherentüren für den VW Scirocco an
Der VW Scirocco, das sportliche Erfolgsmodell aus Wolfsburg, kann jetzt mit ganz speziellen Türen versehen werden: Scheren-Türen. Die KW Automotive GmbH bietet die auffälligen Pforten ab sofort an
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Fichtenberg, 23. Juli 2009 – Der VW Scirocco unterscheidet sich schon im Serienzustand deutlich von seinen biedereren Plattform-Brüdern. Wem das nicht genug ist, kann den Wolfsburger jetzt mit spektakulär wirkenden Scheren-Türen ausrüsten. Die KW Automotive GmbH ihr unter dem Marken-Namen LSD (Lambo-Style-Doors) bekanntes Angebot entsprechend erweitert.
TÜV-geprüft und crashgetestet
Die in Deutschland produzierten Scherentüren sind laut KW Automotive vom TÜV auf die Einhaltung aller gängigen Sicherheitsstandards untersucht worden. Außerdem seien in einem vom Kraftfahrtbundesamt akkreditiertem Prüflabor Crashtests durchgeführt worden. Das Ergebnis sei, dass die LSD-Pforten den gleichen Seitenaufprallschutz bieten wie die serienmäßig verbauten Türen. Komfort und Sicherheit beim Öffnen und Schließen soll ein so genanntes GRS (Guided Roller System) gewährleisten – hierbei lässt sich die Rollenführung exakt justieren.
KW Automotive bietet Scherentüren für den VW Scirocco an (4 Bilder)

Der VW Scirocco sieht mit den LSD-Scherentüren von KW Automotive spektakulär aus.
Kein Schweißen und Lackieren
Die LSD-Türen werden an den Befestigungspunkten für die herkömmlichen Serientüren montiert. Schweißarbeiten und Lackieren sind nicht notwendig. Zudem sind die Anschläge einstellbar. Beim Öffnen wird die Tür erst ein kleines Stück nach außen gedrückt, bevor sie sanft nach oben schwingt. Der Preis für einen Scirocco-Türbeschlagsatz beträgt 1549 Euro.
Scherentüren sind keine Flügeltüren
Nicht zu verwechseln ist das von Lamborghini bekannte Prinzip der Scherentüren mit den berühmten Flügeltüren. Letztere haben ihren Anschlag im Dach längs der Fahrtrichtung, so dass es beim Öffnen so aussieht als wolle das Auto mit den Flügeln schlagen. Bei Serienfahrzeugen findet man dieses Prinzip nur sehr selten: Beispiele sind der Mercedes 300 SL aus den 1950er Jahren, der De Lorean DMC-12, der Gumpert Apollo und der kommende Mercedes SLS. Scherentüren haben ihren Anschlag hingegen im Bereich der vorderen Kotflügel und öffnen nach vorne. Abgesehen von diversen Lambo-Modellen hatte auch der Bugatti EB 110 Scherentüren. (imp)