MagSafe-Akkupack von Apple kann auch AirPods laden

Die gerade veröffentlichte Hardware hat einige Tricks drauf, die bisherige Produkte des Konzerns nicht beherrscht haben.

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(Bild: Apple)

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Apples externe MagSafe-Batterie, die der Konzern in der vergangenen Woche überraschend vorgestellt hatte, beherrscht nicht nur das Laden von iPhones. Wie erste Besitzer der neuen Hardware melden, lädt das Akkupack auch AirPods und AirPods Pro auf. Dazu legt man diese in ihrem Case einfach auf die Rückseite der externen MagSafe-Batterie – dort, wo sich der "MagSafe-Kreis" befindet. Magnetisch gehalten werden die Ohrstöpsel allerdings nicht, man muss sie daher so platzieren, dass die rote Ladeleuchte angeht.

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Das bedeutet auch, dass Apples neues magnetisches Akkupack als regulärer Qi-Lader verwendet werden kann – zu diesem Standard sind die AirPods und AirPods Pro nämlich kompatibel. Apple teilt in seinen Informationen zur externen MagSafe-Batterie zudem mit, dass sie sich als Ladepad nutzen lässt – dazu muss man nur ein Netzteil via Lightning-Kabel einstecken, um "mit bis zu 15 Watt drahtlos zu laden", so der Konzern (bei Netzteilen mit mindestens 20 Watt). Im reinen Ladebetrieb ohne Netzteil kann das Akkupack maximal 5 Watt an ein iPhone liefern.

Schon zuvor war bekanntgeworden, dass das magnetische Akkupack erstmals eine Funktion im iPhone 12, 12 Pro, 12 Pro Max und 12 mini freischaltet, über die es seit längerem Gerüchte gab: Das sogenannte Reverse Charging, bei dem das iPhone ein anderes Gerät induktiv lädt. Hängt die Batterie am iPhone, kann dieses die externe Batterie aufladen, wenn ein Netzteil über ein Lightning-Kabel am iPhone (und nicht am Akkupack) eingesteckt ist. Dies ist das erste Mal, dass eine solche Funktion, wie man sie etwa seit längerem von Samsung-Handys kennt, bei Apple implementiert wird. Leider funktioniert dies bislang nicht für andere Hardware wie etwa die AirPods, die man dann einfach auf den Rücken eines iPhones legen könnte, um ihnen etwas Saft zu spendieren.

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Die externe MagSafe-Batterie wird von Apple in dieser Woche ausgeliefert. In manchen Apple-Läden in den Vereinigten Staaten kann sie bereits erworben werden; frühe Online-Besteller bekommen sie in dieser Woche ausgeliefert. Mit einem Preis von 110 Euro ist das Akkupack allerdings ein recht teurer Spaß. Es steckt in einer weißen Hartplastik (offenbar nicht Silikon) samt Apple-Logo. Angaben über die Größe und das Gewicht machte Apple bislang nicht. Der Magnet soll recht stark sein. (bsc)