Gut aufgestellt

Seite 14: Samsung I5700 Galaxy Spica

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Das Samsung wirkt vergleichsweise wuchtig und sperrig. Unterhalb des 3,2-Zoll-Displays findet man schön große Bedientasten, am Seitenrand auch eine Tastensperre und eine einstufige Fototaste. Das Display leuchtet schön hell, im Sonnenlicht sieht man dennoch kaum noch etwas.

Der kapazitive Singletouchscreen lässt sich gut bedienen, die Menüs und Anwendungen ruckeln aber bisweilen und reagieren verzögert. Samsung hat das Spica mit 1.5 ausgeliefert und bereits ein Update auf 2.1 nachgeschoben. Die Oberfläche hat der Hersteller dabei nur wenig und eher zum Schlechten verändert. So bietet sie nur drei Startbildschirme, die animierten Hintergründe fehlen, das Anwendungsmenü-Icon ist zu klein. Praktisch ist die hinzugekommene Schnellstartleiste für Telefon, SMS, Adressbuch und Browser.

Das Spica zeichnet sich als MP3-Spieler aus: Es kennt außer MP3 auch M4A, WMA und Ogg Vorbis und der Player bietet einen Equalizer. Videos spielt es bis 480 × 270 flüssig ab. Der Ausgang schwächelt ein wenig im Bassbereich.

Die Kamera-Applikation hat Samsung mit dem Update komplett überarbeitet: So wählt man nun zwischen vier Bild-Auflösungen und verschiedenen Foto-Programmen wie Porträt oder Landschaft. Die hohe Auslöseverzögerung von 2 bis 3 Sekunden bleibt dagegen erhalten. Seit dem Update sind Fotos regelmäßig völlig über- oder unterbelichtet. Vernünftig belichtete Bilder rauschen bei dunklen Motiven mäßig und bieten im Tageslicht eine brauchbare Schärfe, allerdings auch überstrahlte helle Flächen. Die ruckeligen, nur für Video-MMS tauglichen CIF-Filmchen zeigen nur wenig Details.

Technische Daten des I5700 Galaxy Spica in der Handy-Galerie