FAQ: Technik- und Einstellungs-Tipps zur Playstation 5

Seite 4: Playstation Portal & PSVR2

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Kann ich mit der mobilen Handheld-Konsole Playstation Portal unterwegs spielen?

Die mobile Konsole Playstation Portal spielt selbst keine Spiele, sondern empfängt diese per Stream über eine WLAN-Verbindung. Die Spiele laufen entweder auf einer PS5-Konsole oder auf den Servern von Sony in der Cloud. Das für das Cloud-Streaming notwendige Premium-Abo kostet 17 Euro monatlich oder 152 Euro im Jahr und bietet Streamingzugriff auf gut 200 ältere Katalogtitel, darunter nur wenige PS5-Spiele. Die ebenfalls verfügbare „PS Remote App“ für Smartphones und Tablets kann bisher nur Streams von der eigenen PS5 empfangen, nicht aber aus der Cloud.

Bei guter WLAN-Verbindung, wenn man im selben Raum wie der Router spielt, sind die Verzögerungen gering und die Streamingqualität meist gut. Wird das WLAN-Signal jedoch durch Wände gedämpft oder funkt ein Nachbar gerade in einem ähnlichen Frequenzspektrum, kann es zu Aussetzern kommen, sodass beispielsweise Tastendrücke nicht mehr an die Konsole oder die Cloud übertragen werden.

FĂĽr kompetitive Online-Spiele ist die PS Portal daher weniger geeignet. Gleiches gilt fĂĽr Spiele mit kleinteiligen MenĂĽs oder Beschriftungen, da diese auf dem kleinen Display schlechter zu erkennen sind als auf einem groĂźen Fernseher.

Die Playstation Portal kann inzwischen nicht nur von der heimischen PS5 streamen, sondern auch von Sonys Cloud-Servern – wenn man ein Premium-Abo abschließt.

(Bild: Sony)

Lohnt sich ein PSVR-2-Headset fĂĽr Virtual-Reality-Spiele auf der PS5?

Sony hat das PSVR-2-Headset im Vergleich zum Vorgängermodell technisch stark verbessert. So zeigen die OLED-Displays knackige Farben und der „Fliegengittereffekt“ ist durch die höhere Auflösung fast verschwunden. Das Headset scannt die Umgebung ohne zusätzliche Kameras und ist nur noch über ein langes USB-Kabel mit der Konsole verbunden.

Die grundsätzlichen ergonomischen Probleme von VR-Headsets sind allerdings geblieben: Das Sony-Modell muss recht stramm fixiert werden, um an Stirn und Hinterkopf zu halten. Das kann nach etwa 20 Minuten zu Kopfschmerzen führen. Zudem muss das optische System penibel ausgerichtet werden, was insbesondere Brillenträgern Probleme mit unscharfen Randbereichen bereiten kann.

Das größte Manko ist jedoch die magere Spieleauswahl. Sie ist deutlich kleiner als beim ersten VR-Headset, zu dem das neue PSVR 2 nicht abwärtskompatibel ist. Viele Titel, die mit den neuen Hand-Controllern gesteuert werden, erfordern zum Teil komplexe Bewegungen, um etwa in Shootern die Waffe zu wechseln oder Magazine nachzuladen. Daher eignet sich die PSVR 2 eher für kurze Aktivitätsspiele als für stundenlange gemütliche Sitzungen. Bei so manchem Kollegen hat sich der anfängliche Enthusiasmus deshalb inzwischen gelegt, sodass das Headset nur noch Staub sammelt. (hag)