Netz-Verteiler

Seite 5: Huawei E5

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Der Huawei E5 lässt sich via WLAN als Router und per USB als Modem am Laptop nutzen.

Der kleinste Router dieses Tests steckt in einem anschmiegsamen Gehäuse mit abgerundeten Ecken. Über ein Punkt-Matrix-Display informiert er über seinen Status. Dazu zählen der Signalpegel, die Anzahl eingebuchter WLAN-Clients, der aktuelle Akku-Pegel oder auch der Mobilnetzname. Nach einer Minute wird das Display abgeschaltet. Um es einzuschalten, genügt es, eine der Tasten kurz zu drücken.

Der Mini-Router verwaltet mehrere Einwahlprofile und APNs für unterschiedliche Netzbetreiber. Man kann ihn so einstellen, dass er UMTS oder GSM bevorzugt oder eines der beiden Verfahren ausschließlich benutzt. Zusätzlich kann man ihn sogar auf eines von vier Frequenzbändern festnageln (GSM: 850, 900 und 1900 MHz sowie UMTS: 2100 MHz).

Der Akku (1500 mAh, Li-Polymer) wird über den USB-Port geladen. Im Display wird nur der Ladevorgang angezeigt, nicht aber der aktuelle Ladepegel, sodass man nicht abschätzen kann, wann der Vorgang endet. Mit viereinhalb Stunden Dauersurfen liefert der kleine Huawei die längste Laufzeit des Testfelds.

Auf der Unterseite sind die ab Werk eingestellte SSID des WLAN und der WLAN-Schlüssel angebracht – den sollte man umgehend ändern, um unbefugtes Einbuchen zu verhindern. Nach einer einstellbaren Zeit der Inaktivität schaltet der E5 sein WLAN ab; wieder einschalten kann man es per Knopfdruck. Der E5 lässt sich via USB auch als UMTS-Modem an einem Laptop betreiben; dafür bringt er Windows- und Mac-OS-X-Treiber mit, die über USB eine Ethernet-Verbindung emulieren.

Am Gehäuserand findet man den abgedeckten microSD-Slot. Der E5 lässt sich nicht nur automatisch bei ausgehendem Verkehr mit dem Internet verbinden, sondern auch per Tastendruck – und per Tastendruck kann man die Verbindung auch beenden.