Schreibmaschinchen
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Quickoffice
Das für iPhone und Symbian-Smartphones erhältliche Quickoffice kann Textdokumente, Tabellen und Präsentationen bearbeiten, letztere in der iPhone-Version aber nur anzeigen. Im Laufe des Jahres will der Hersteller diese Einschränkung jedoch durch ein kostenloses Update beseitigen.
Wie Documents To Go umbricht auch Quickoffice die Zeilen auf Fensterbreite, was das Lesen angenehm gestaltet. Dreht man das iPhone ins Querformat, passt Quickoffice den Inhalt sofort an. In dieser Lage verzichtet Quickoffice auf die Symbolleiste, sodass mehr Platz fürs Dokument übrigbleibt – praktisch, um Texte während der Bahnfahrt zu lesen. Um Formatierungen zu ändern, muss man das iPhone jedoch hochkant drehen.
Hält man den Finger gedrückt, zoomt Quickoffice die Passage näher heran, sodass sich der Cursor auf Anhieb exakt positionieren lässt. Im Querformat wird die virtuelle Tastatur automatisch eingeblendet, hochkant muss man sie separat aufrufen. Ansonsten verhält sich die Texteingabe iPhone-typisch. So beschleunigt die automatische Wortergänzung die Eingabe von Texten, indem man die Vorschläge durch Antippen der Leertaste übernimmt. Ein doppeltes Antippen markiert jeweils ein Wort und blendet ein Menü ein, um den selektierten Text auszuschneiden, zu kopieren oder durch Inhalte aus dem Clipboard zu ersetzen. Anhand von zwei Markierungen kann man die Selektion beliebig erweitern, indem man sie mit dem Finger anfasst und bis zur gewünschten Stelle verschiebt.
In Word-Dokumenten zeigt Quickoffice weder Bilder noch Fußnoten, Kopf- oder Fußzeilen an. Inhaltsverzeichnisse werden zwar dargestellt, ihre Einträge sind aber, obwohl die Formatierung das vorspiegelt, nicht mit den Textseiten verlinkt. Die nicht angezeigten Inhalte bleiben aber auch nach dem Speichern im Dokument erhalten.
Die Tabellenkalkulation kennt keine Diagramme. Die Spaltenbreiten lassen sich ändern, indem man die Trennlinie berührt und nach links oder rechts schiebt. Auf diese Weise kann man die Breite am Inhalt ausrichten. Da Quickoffice aber keine Werte für die Spaltenbreite anzeigt, lassen sich mehrere Spalten nur schwer in derselben Breite formatieren.
Wenig elegant ist die Auswahl zum Wechseln zwischen den Tabellenblättern ausgefallen. Hier führt Quickoffice lediglich die Blattnamen auf, statt wie die meisten Konkurrenten eine Vorschau anzubieten.