Das gĂĽnstige iPad im ersten Test
Seite 3: Schneller A10-Fusion-Prozessor
Laut Apple soll der als Prozessor eingesetzte A10 Fusion bei der CPU-Performance 40 Prozent schneller sein als der A9 im Vorgänger von 2017. Es handelt es sich um einen ähnlichen Chip mitsamt M10-Koprozessor, wie er im anderthalb Jahre alten iPhone 7/7 Plus seinen Dienst tut. Der A10X mit seinen drei High-Performance-Kernen bleibt den beiden Pro-iPads vorbehalten, im iPad mini 4 kommt noch ein A8 zum Einsatz.
Die Taktrate liegt laut CPU DasherX bei 2,35 GHz, während der Vorgänger noch mit 1,85 GHz arbeitet. Durch die neuere Architektur und die höhere Taktung stieg der Single-Core-Score vom neuen iPad bei Geekbench 4 von 2547 auf 3455 Punkte und liegt damit nicht weit unterhalb der Pro-Modelle. Wegen der geringeren Zahl von Rechenkernen fiel deren Vorsprung beim Multi-Core-Score deutlich höher aus. Über den Vorgänger triumphierte das iPad 2018 mit 5989 zu 4483. Unterm Strich ist die neue CPU für fast alle Anwendungen schnell genug und gestaltet den Umgang mit dem Tablet sehr flüssig.
Benchmarks (4 Bilder)

Verbesserte Grafik
Die GPU-Leistung ist laut Apple sogar um 50 Prozent höher als beim iPad 2017. Im GFX-Benchmark Metal erreichte es die versprochene Steigerung fast, beim 3D Mark (Graphics) kam es nicht ganz so nah an die 150 Prozent heran, überflügelte aber immer noch das erste iPad Pro von 2016.