US-Richter entscheidet gegen Regulierung von Voice-over-IP
Der US-amerikanische Bezirksrichter Douglas Eaton hat in New York entschieden, dass Aufsichtsbehörden nur eine geringe Kontrolle über Unternehmen bekommen, die Voice-over-IP anbieten.
Der US-amerikanische Bezirksrichter Douglas Eaton hat in New York entschieden, dass Aufsichtsbehörden nur eine geringe Kontrolle über Unternehmen bekommen, die Voice-over-IP anbieten. Zwar könnten die Behörden Kundenbeschwerden von Firmen wie Vonage bearbeiten, aber sie dürfen keine Regulierungsvorschriften oder Steuern anwenden, wie es bei herkömmlichen Telefonieanbietern üblich ist.
In dem aktuellen Fall hatte die New Yorker Public Service Commission von Vonage verlangt, das Unternehmen, das derzeit etwa 130.000 VoIP-Kunden hat, müsse eine Lizenz für seine Telefoniedienste erwerben. Die Anordnung Eatons hat zunächst bis Mitte Dezember Bestand. Dann sollen die Parteien erneut vor Gericht zusammenkommen.
Siehe zum Thema Voice-over-IP auch: (anw)
- Eine eigene Nummerngasse fĂĽr Voice-over-IP
- US-Senatoren gegen Ăśberwachungsvorschriften fĂĽr Voice-over-IP
- Regulierungsbehörde startet VoIP-Anhörung
- AT&T startet in den USA Angebot fĂĽr Internet-Telefonie
- Voice-over-IP an der langen Leine