US-Zölle: Autohersteller sollen kurzen Aufschub bekommen
Die US-Regierung hat angekündigt, US-Autohersteller für einen Monat von neuen Zöllen auszunehmen. Ungewiss ist derzeit, wie es danach weitergeht.
Einer der Profiteure des Zoll-Aufschubs ist Ford. Im Bild: Ford Explorer (Test)
(Bild: Pillau)
- dpa
Im Zollstreit mit den Nachbarn Mexiko und Kanada gewährt die US-Regierung einen einmonatigen Aufschub für US-Autohersteller. Trump habe mit den drei großen Autoherstellern gesprochen, sagte seine Sprecherin Karoline Leavitt. Mutmaßlich meinte sie General Motors, Ford und Stellantis. "Wir werden eine einmonatige Ausnahmeregelung für alle Autos gewähren, die über das USMCA kommen", sagte sie.
Aussicht ungewiss
Bei dem USMCA handelt es sich um das Nordamerika-Freihandelsabkommen, das die USA, Mexiko und Kanada während Trumps erster Amtszeit unterzeichnet haben. "Auf Wunsch der mit dem USMCA verbundenen Unternehmen gewährt der Präsident ihnen eine einmonatige Ausnahme, damit sie keinen wirtschaftlichen Nachteil erleiden", so Leavitt. Wie es nach diesem einmonatigen Aufschub für die Autoindustrie in dieser Frage weitergehen soll, wurde nicht mitgeteilt. In der Nacht auf den 4. März waren von Trump angekündigte Zölle für Waren aus Mexiko und Kanada in Kraft getreten. Nun gelten Strafabgaben in Höhe von 25 Prozent auf Waren aus Kanada und Mexiko, die in die USA importiert werden. Volkswagen hatte daraufhin angekündigt, mit einem Notfallplan reagieren zu wollen. Gleichzeitig bat der Konzern die Regierung, die Entscheidungen in der Zoll-Frage nochmals zu überdenken.
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(mfz)