Bitcoin & Co.: Polizei stellt Kryptogeld im Wert von zehn Millionen Euro sicher

Im Zusammenhang mit Rauschgift-Geschäften, die über das Darknet liefen, wurden große Mengen Bitcoin und andere Kryptowährungen beschlagnahmt.

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(Bild: Oleksiy Mark/Shutterstock.com)

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In Nordrhein-Westfalen hat die Polizei im Zusammenhang mit Rauschgift-Geschäften zehn Millionen Euro in Kryptowährung beschlagnahmt. Der Verdächtige soll dabei in 6.000 Fällen verschiedene Substanzen wie Amphetamin, Kokain, MDMA und Haschisch über das Darknet verkauft haben.

Vor allem in den Jahren 2020 und 2021 soll der Beschuldigte die verbotenen Substanzen über den Online-Marktplatz "Darkmarket" verkauft haben. Außerdem wurden weitere Wertgegenstände wie Laptops, Bargeld und Gold beschlagnahmt. Dem 36-Jährigen wird der unerlaubte Handel mit Betäubungsmitteln in großen Mengen vorgeworfen. Er sitzt mittlerweile in Untersuchungshaft, teilte die Staatsanwaltschaft Köln mit.

Cybercrime-Spezialisten der Kriminalinspektion Oldenburg hatten die Wohnung des Verdächtigen in Haan in Nordrhein-Westfalen bereits am 17. Dezember 2024 durchsucht und ihn dabei festgenommen. Geleitet wurde die Ermittlung von der Zentral- und Ansprechstelle Cybercrime Nordrhein-Westfalen (ZAC NRW) bei der Staatsanwaltschaft Köln.

(tlz)