Direktvermarktung statt Einspeisevergütung: Was das für Solaranlagen bedeutet

Ab 2027 könnte die Förderung für kleine PV-Anlagen entfallen. Was Direktvermarktung für kleine PV-Anlagen bedeutet – und warum der Markt kaum vorbereitet ist.

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(Bild: Foto: Sophia Zimmermann, Bearbeitung: KI / heise medien)

Lesezeit: 16 Min.
Inhaltsverzeichnis

Die staatliche Förderung für PV-Anlagen bis 25 Kilowatt installierter Leistung steht auf der Kippe. Das geht aus einem durchgestochenen Arbeitsentwurf zur Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) hervor. Wenn es so kommt, könnten ab 2027 installierte PV-Anlagen keine staatliche Förderung mehr bekommen.

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Kleine Anlagen sind bereits wirtschaftlich, sofern sie hohe Eigenverbrauchsanteile erzielen, heißt es in einer Version, die heise online einsehen konnte. Strom, den sie dennoch einspeisen, sollen die Betreiber dem Entwurf nach in die Direktvermarktung geben – ihn also über einen Dienstleister an der Strombörse verkaufen.

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  • Die geplante EEG-Novelle könnte die Förderung für kleine PV-Anlagen ab 2027 vollständig beenden.
  • Direktvermarktung ist aktuell für kleine Anlagen oft wirtschaftlich und organisatorisch problematisch.
  • Der Markt wird von integrierten Komplettanbietern dominiert, während Einzel-Lösungen rar sind.
  • Der größte Hebel für Wirtschaftlichkeit bleibt der Eigenverbrauch, insbesondere mit Speicher.
  • Ohne funktionierende Prozesse und Infrastruktur droht ein vorschneller Systemwechsel, den PV-Ausbau zu bremsen.

Viel Zeit ist bis 2027 nicht mehr, und ein Entwurf ist keine finale Novelle. Ob es wirklich so kommt, ist noch offen. Der Artikel zeigt dennoch schon einmal auf, ob die Direktvermarktung für kleine Anlagen mit begrenzten Strommengen tatsächlich bereits eine massentaugliche Alternative sein kann und wo die großen Knackpunkte liegen.

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