iPhone-Fahrplan: Analyst nennt Termine für die kommenden Jahre
Der üblicherweise gut informierte Apple-Experte Ming-Chi Kuo hat seine Erkenntnisse über Apples künftige iPhone-Jahrgänge genannt. Der Konzern hat einiges vor.
Apple-Logo als aufgehende Sonne: Einiges vor in den kommenden Jahren beim iPhone.
(Bild: Erstellt durch Mac & i mit Grok)
Nach jüngsten Berichten über Apples iPhone-Planungen für die kommenden Jahre hat sich nun auch ein bekannter Marktbeobachter mit seiner eigenen Roadmap gemeldet. Ming-Chi Kuo vom taiwanischen Investmenthaus TF International Securities, in Apples Lieferkette gut vernetzt, glaubt an ein Modell mehr als andere Gerüchteköche, zudem sieht er bereits zweite Versionen noch nicht verfügbarer Baureihen auf die Nutzer zukommen.
Die große iPhone-Zeitleiste
Kuo stellte auf seiner Website Apples ihm zugetragene iPhone-Zeitleiste für die Jahre 2025 bis 2027 online. Wie stabil diese bereits ist, bleibt allerdings unklar. Für 2025 erwartet Kuo – wie viele andere Experten auch – im Herbst vier 17er Modelle: iPhone 17, 17 Pro, 17 Pro Max sowie das besonders dünne 17 Air, das er allerdings als "17 Slim" bezeichnet. Für das erste Halbjahr 2026 will Apple angeblich ein 17e auf den Markt bringen, ein direkter Nachfolger des 16e aus diesem Februar – eine kürzliche Meldung des IT-Newsdienstes The Information hatte dies noch verneint.
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Im Herbst 2026 sieht Kuo dann kein Standard-iPhone mehr, sondern erstmals ein erstes iPhone Foldable (wohl 8 Zoll ausgeklappt, sonst 5,7 Zoll), 18 Pro und 18 Pro Max plus ein iPhone 18 Slim als zweites, besonders flaches iPhone. Im ersten Halbjahr 2027 seien dann iPhone 18 (als abgespeckte Variante der Pros) und ein iPhone 18e (Einsteigermodell) vorgesehen. Für Herbst 2027 erwartet der Analyst ein zweites iPhone Foldable, iPhone 19 Pro und 19 Pro Max plus iPhone 19 Slim (mit größerem Display als das 18 Slim).
Zweimal iPhones im Jahr ist besser für Apple
Kuo schreibt weiter, dass Apple durch die neue Veröffentlichungsstrategie mit zwei Terminen im Jahr – also Frühling und Herbst – diverse Vorteile habe. Dazu gehört eine Anpassung an Release-Zyklen von Konkurrenten, die oft im ersten Halbjahr präsentieren plus die Möglichkeit, mehr Modelle anzubieten, um neue Märkte zu erobern – oder bestehende zu halten.
Die Veröffentlichung aller Geräte im zweiten Halbjahr könne zudem das Marketing erschweren, da dann zu viel Auswahl zum Weihnachtsgeschäft bestehe. Mehr Verkäufe des Pro-Modells sorgten etwa dafür, dass die Zahl der verkauften Standard-Modelle zurückgehe. Hinzu kommt, dass eine Entzerrung Apple dabei helfen könnte, Produktionsumstellungen besser zu managen, wie sie durch die Zölle der US-Regierung unumgänglich werden.
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(bsc)