MCI einigt sich mit ehemaligen Managern

Ehemalige hochrangige Worldcom-Manager, darunter der frühere CEO des Unternehmens Ebbers, zahlen insgesamt 51 Millionen US-Dollar Entschädigung als Ausgleich für den Wertverlust beim Pensionsfonds.

vorlesen Druckansicht 6 Kommentare lesen
Lesezeit: 1 Min.

Im Rechtsstreit mit Beschäftigten um Pensionszahlungen hat sich der US-Telecom-Konzern MCI (ehemals WorldCom) mit den Klägern und ehemaligen hochrangigen Managern gütlich geeinigt. Der Konzern war verklagt worden, weil sein Pensionsfonds nach diversen Bilanzskandalen erheblich an Wert verloren hatte. Nach US-Medienberichten erklärten sich nun ehemalige hochrangige Worldcom-Manager, darunter der frühere CEO des Unternehmens Ebbers, bereit, insgesamt 51 Millionen US-Dollar Entschädigung als Ausgleich für den Wertverlust zu zahlen. Bernard Ebbers, gegen den ein Verfahren wegen Bilanzfälschung läuft, zahlt vier Millionen US-Dollar.

Im Juni 2002 gab der Konzern erstmals bekannt, man habe bei internen Überprüfungen Ungereimtheiten in den Bilanzen entdeckt. Aus Falschbuchungen in Höhe von 3,85 Milliarden US-Dollar wurden bald rund 11 Milliarden US-Dollar und damit der größte Bilanzskandal in der US-amerikanischen Wirtschaftsgeschichte. Im Juli 2002 suchte Worldcom darum Gläubigerschutz gemäß Chapter 11 des US-Konkursrechtes. Im April konnte der Konzern das Insolvenzverfahren beenden. (wst)