Hype um Apple-Film: "F1" bei Fitness+ und McDonald's
Apple hat eine beispiellose Marketingkampagne für seinen "F1"-Film mit Brad Pitt losgetreten. In Brasilien gibt's sogar Fleisch.
McDonald's-Menü mit "F1"-Werbung: Burger indirekt von Apple.
(Bild: McDonald's Brasil)
Apple generiert um seinen Apple-TV+-Film "F1", der vorab im Kino laufen soll, jede Menge Wind: Nach In-App-Benachrichtigungen, die viele US-Nutzer nervten, gibt es nun weitere Werbeangebote rund um den Formel-1-Film mit Brad Pitt. Sie inkludieren im Markt Brasilien sogar ein Produkt-"Tie-in" mit der Burgerkette McDonald's, wie örtliche Medien melden. Apple selbst hat parallel dazu begonnen, in seiner Fitness+-Anwendung Reklame für "F1" zu machen.
Formel-1-Modellfahrzeuge mit "Apples" Team
Wer in Brasilien in ein McDonald's geht, kann ein "McMenu F1"-Menü ordern und zusätzlich knapp 10 Euro zahlen, um zwei Formel-1-Fahrzeugmodelle zu erhalten, die mit dem Logo des fiktionalen Teams auf "F1" ausgestattet sind. Die 1:43-Miniatur gibt es in zwei Varianten und soll exklusiv nur bei dem Burgerbrater verfügbar sein. Laut X-Postings sind zudem einzelne Filialen im Look von "F1" ausgestaltet worden, darunter das "Méqui 1000"-Geschäft in Sao Paolo. In einigen Läden sind auch Rennsimulatoren aufgestellt worden.
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Gegen die McDonald's-Aktion nimmt sich Apples eigener Ansatz fast harmlos aus: Dort gibt es in Fitness+ nun eine "Time to Walk"-Episode mit Schauspielern auf "F1" sowie verschiedene spezielle Fitnesssitzungen passend zu dem Film. Fitness+ kostet 80 Euro im Jahr und bietet Zugriff auf diverse Kurse.
Viel Geld in "F1" gesteckt
Apple hat angeblich mindestens 300 Millionen US-Dollar in "F1" gesteckt. Darin spielt Pitt einen alternden Formel-1-Fahrer, der einem Nachwuchsfahrer hilft. Apple bringt den Streifen zunächst in die Kinos und bewirbt ihn auch entsprechend, später wird er Teil des TV+-Angebots sein, wie man es schon von diversen anderen Produktionen des Konzerns kennt.
Neben Apple ist auch Warner Brothers Pictures involviert. Zuvor hatte Apple andere Großfilme im Kinoumfang noch reduziert, darunter "Wolfs" ebenfalls mit Brad Pitt. Apple soll bislang "tiefrote Zahlen" für seinen Streamingdienst schreiben, jedes Jahr wird angeblich mindestens eine Milliarde Dollar investiert. Das Angebot ist im Vergleich zu Netflix mit 10 Euro recht günstig, umfasst aber fast kein Repertoire-Material, sondern hat fast nur Originalware. Genau das ist für Apple äußerst kostspielig.
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(bsc)