Naturgewalten im Bild: Tipps zum Fotografieren von Riesenwellen
Wie man Wind und Wetter einfängt – Tipps für eindrucksvolle Aufnahmen an der Küste.
An seltenen Tagen erreichen die Wellen auf der Ostsee bei Oststurm eine Höhe von über drei Metern (ungebrochen). Dann können Sie mit Wellen rechnen, die sich an der Mole brechen, wie hier am Leuchtturm von Sassnitz auf Rügen.
(Bild: Bastian Werner)
- Bastian Werner
Wind ist faszinierend. Wenn es im Herbst auf der Nordhalbkugel kälter wird, brauen sich wilde Orkane über dem Atlantik zusammen und ziehen nach Europa. Ursache ist die thermische Trägheit der Ozeane. Während die Luft kalt wird, speichert der Atlantik mit seinem Golfstrom viel Wärmeenergie. Der Temperaturkontrast lässt jene Stürme aufleben.
Doch wie fotografiert man Wind? Die Antwort: gar nicht. Als einzige Möglichkeit lassen sich die Auswirkungen des Windes fotografieren. Die ästhetischste Form sind Wellen am Meer, am besten in Kombination mit dem wechselnden Licht und Wetter, von dem jeder Orkan begleitet wird. Nur fehlt es Deutschland an Küsten, die sich eignen, solche großen Wellen zu fotografieren. Begleiten Sie mich auf der Jagd nach dem Orkan.
Wie riesige Wellen entstehen können
Wellen entstehen, wenn der Wind über die Wasseroberfläche streicht. Die Physik ist einfach: Zwischen der Luft und dem Wasser herrscht ein bestimmter, unveränderlicher Reibungskoeffizient. Der Wind überträgt seinen Impuls an die Wasseroberfläche, von der Wasseroberfläche verteilt sich dieser weiter durch das Meer. Für jede Windgeschwindigkeit tritt so irgendwann ein Gleichgewicht ein und die Wellen können nicht mehr größer heranwachsen. Besonders große Wellen benötigen also besonders hohe Windgeschwindigkeiten.
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