Sportlicher Exot: Infiniti IPL G Cabrio Concept
Im August 2010 stellte Infiniti sein hauseigenes Tuninglabel Infiniti Performance Line (IPL) in Form eines veredelten G Coupés vor. Auf dem Pariser Auto Salon 2010 folgt nun die offene Version
- Matthias Nauman
Rolle (Schweiz), 27. September 2010 – Seit Mitte 2009 ist Nissans Edeltochter Infiniti in Deutschland auf dem Markt, die Zulassungszahlen sind nach wie vor schnell heruntergezählt. Im Juli 2010 beispielsweise wurden fünf EX37, 26 FX-Modelle und sieben Exemplare der Baureihe G37 zugelassen. Ein Grund mehr, das hauseigene Tuninglabel zu bewerben: die Infiniti Performance Line – kurz IPL. Im August zeigten die Japaner zunächst das veredelte G Coupé. Auf dem Pariser Auto Salon (2. bis 17. Oktober 2010) folgt die offene Version als Konzeptfahrzeug.
Außen und innen aufpoliert
Das IPL G Cabrio erscheint in der neuen Lackierung "Malbec Black", einer perlschwarzen Farbe mit roten Untertönen. Der Stoßfängerbereich präsentiert sich im Vergleich zum herkömmlichen G Cabrio überarbeitet. Die IPL-Variante ist außerdem an einem geschwärzten Kühlergrill sowie neuen Scheinwerfereinfassungen zu erkennen. Hinzu kommen 19-Zoll-Leichtmetallfelgen im Graphit-Finish und geschwungene Schwellerverbreiterungen. Den Fahrzeugabschluss bildet ein in Wagenfarbe lackierter Heckspoiler.
Sportlicher Exot: Infiniti IPL G Cabrio Concept (17 Bilder)

Erstmals auf dem Pariser Salon zu sehen: das Infiniti IPL G Cabrio Concept
Der Innenraum wird durch Leder in "Monaco Red" sowie weitere exklusive Details aufgewertet. Die Mittelkonsole ist in schwarzem Lack gehalten, das Armaturenbrett über dem Handschuhfach sowie der Bereich über den Türen sind im Stil von mittelalterlichen Samurai-Rüstungen verziert.
Mehr Leistung für den V6
Unter der Haube des IPL G Cabrio Concept arbeitet eine leistungsgesteigerte Variante des bekannten 3,7-Liter-V6-Motors. Er bringt es nun auf 338 PS, 18 PS mehr als in der Standardausführung, bei 7400 statt 7000 U/min. Das maximale Drehmoment wurde von 360 auf 374 Nm erhöht. Verantwortlich dafür ist eine neue Doppelabgasanlage, die den Abgasdruck um 30 Prozent mindert.