Studie sieht goldene Zukunft für virtuelle Netzwerkbetreiber

Westeuropa ist nach einer Studie von IDC ein gutes Pflaster für virtuelle Mobilfunknetzbetreiber.

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Westeuropa ist nach einer Studie von IDC ein gutes Pflaster für virtuelle Mobilfunknetzbetreiber. Die Analysten erwarten, dass das Geschäftsmodell bis 2009 rund 47 Millionen Kunden anzieht, in diesem Jahr sollen es rund 13 Millionen sein. MVNOs (Mobile Virtual Network Operators) kooperieren mit einem oder mehreren Handynetzbetreibern und betreiben darüber hinaus eigene Strukturen wie ein Festleitungsnetz oder ein Billing-System. Durch den Einkauf von brachliegenden Kapazitäten können sie zu sehr günstigen Konditionen einkaufen und diesen Preisvorteil an ihre Kunden weitergeben.

In Österreich ist mit yesss! bereits ein MVNO tätig, der den Mobilfunk-Preiskampf in Österreich erneut angeheizt hat. Auch in Großbritannien ist mit Easymobile bereits ein MVNO tätig. Unter Simyo, dem Billigangebot von E-Plus, war zunächst ebenfalls ein MVNO vermutet worden, in Deutschland ist derzeit jedoch noch kein MVNO tätig. (ll)